Der Fall Gustl Mollath…

 …wird immer mehr zur Staatsaffäre

Fassen wir einmal zusammen, was man bisher über den Fall Gustl Mollath zu sehen und hören bekam:

  1. Niemand interessiert sich für einen schweren Fall von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Weiterlesen

Absoluter Gehorsam

Verbrechen

Wer absoluten Gehorsam fordert, bei dem kann man sicher sein, er plant Verbrechen. Absoluter, also unbedingter Gehorsam ist nichts weiter als ein Mittel, mit dem die Verantwortlichen die Schuld auf ihre Untergebenen abschieben wollen. Als zum Beispiel Hitler merkte, dass die Bevölkerung in Russland die deutschen Soldaten nicht als Befreier begrüsste, gab er den Befehl aus, auch Frauen und Kinder nicht zu schonen, er forderte also einen Ausrottungsfeldzug im engen Sinne. Soldaten, die sich dem entzogen, wurden standrechtlich hingerichtet, wegen “Feigheit vor dem Feinde”. Die Heerführer Hitlers wurden nie wegen dieser Verbrechen verurteilt.

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Schmalzartikel zur Niedersachsen-Wahl

Auf keinen Fall die Wahlbeteiligung oder Sachthemen!

Die erste Wahl des Bundestagswahljahres steht an und der Blätterwald raschelt beachtlich. Es werden Schmalz-Artikel veröffentlicht, die eigentlich vom mündigen Bürger schon durchschaut werden müssten. Ein Schmalz-Artikel ist, wenn man versucht, vom eigentlichen Thema wegzukommen.

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Völlig verrückt

Unbequeme Zeugen lässt die Union für unzurechnungsfähig erklären

Ein kleiner Zipfel einer grossen Affäre scheint durch einen Whistleblower aufgedeckt worden zu sein, der einen internen Revisionsbericht an die “Sueddeutsche” weitergab. Der Schauplatz ist mal wieder Bayern und die Täter sollen von der CSU und der HypoVereinsbank sein. Ein Mann mit Namen Mollath machte eine Anzeige wegen CSU-„Schwarzgeld“-Geschäften, in die u.a. seine Frau verwickelt gewesen sein soll, doch diese hat es geschafft, ihn für verrückt erklären zu lassen. Er ist seit sieben Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Die Menschenrechtsbeauftragte der Landes-Ärztekammer, Maria Fick, sagt: „…die diversen psychiatrischen Gutachten, die über Mollath erstellt wurden, rechtfertigten nicht eine fast siebenjährige “Versorgung in der Forensik“ mit unbestimmter Dauer”. (…) „Eine anhaltende Gemeingefährlichkeit, so die Auffassung der Ärztin, habe “von verschiedenen Medizinern und Juristen” und auch von ihr selbst “nicht festgestellt” werden können. Wie mit Mollath umgegangen werde, erscheine ihr “unbillig und ungerecht”. Man könne den Eindruck gewinnen, es solle “etwas nicht auf- und abgeklärt werden”, und Mollath solle “aus der Öffentlichkeit auf unbestimmte Zeit verschwinden”.“

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Keine schnelle Evakuierung möglich

 Stuttgart 21: Brandschutzkonzept mangelhaft

 „Unfassbar, absolut unverantwortlich, verbrecherisch”: Das sagt der international anerkannte Brandschutzesperte Hans–Joachim Keim über eine bahninterne Sicherheitsstudie zum weiterhin heftig umstrittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21. Keim war der deutsche Gutachter nach der Tunnelkatastrophe in Kaprun. Damals, am 11. November 2000, kamen in der Kitzsteinhorner Gletscherbahn 155 Menschen ums Leben. Jetzt urteilt der Sachverständige über das bestehende Brandschutzkonzept am geplanten Stuttgarter Tiefbahnhof: “Ich kann nur den Kopf schütteln. Das ist schlimmer als Kaprun.”

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