Der “Pferdefleisch-Skandal”

Normaler Kapitalismus

Hier noch einmal und ausnahmsweise die Übernahme eines ganzen Artikels, diesmal aus dem Blog “randzone-online.de”, siehe hier.

Ob Ihnen Pferdefleisch schmeckt oder nicht, das ist hier genausowenig von Bedeutung, wie die Frage nach der Herkunft der Pferde. Pferdefleisch ist ohne jede Sentimentalität ein Nahrungsmittel wie Rinder- oder Schweinefleisch. Und da es inzwischen auch nicht mehr um eine Belastung des Pferdefleisches mit Medikamenten (Rückstände von Phenylbutazon) geht, können wir auch die These von den “verunreinigten” Lebensmitteln ad acta legen. Was bleibt sind falsche bzw. fehlende Angaben auf den Verpackungen. Der Begriff “Pferdefleisch-Skandal” ist also offensichtlich irreführend. Vielleicht spricht Bundesverbraucherministerin Aigner (CSU) deswegen auch von einer “echten Sauerei”.

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Neue Katastrophe in Fukushima imminent

Reaktor 4 senkt sich und das Abklingbecken könnte kippen

Wie schon in den aktuellen Artikeln in diesem Blog (siehe auch die Links unten) zur Fukushima-Katastrophe angekündigt, ist die Tragödie um die vier Atomreaktoren in Fukushima noch keineswegs vorbei. Im Gegenteil: Was sich dort jetzt entwickelt, wird die vorherige Katastrophe noch weit übertreffen, wenn nicht noch Mittel und Wege gefunden werden, diese neue Katastrophe abzuwenden.

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Die Katastrophe war voraussehbar

Die Betreiber wussten von den Schwachstellen

Jetzt hat die Tepco, die das Atomkraftwerk Fukushima betrieb, wo der grösste bisher bekannte Atom-„Unfall“ geschah, offiziell zugegeben, dass sie vor der Katastrophe die Gefahr bewusst heruntergespielt habe, weil sie Angst hatte, die Behörden würden das AKW schliessen, wenn sie von der Gefahr wüssten. Deshalb liess die Tepco auch Reparaturen nicht durchführen, die das Ausmass der Katastrophe hätten verringern können.

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Keine schnelle Evakuierung möglich

 Stuttgart 21: Brandschutzkonzept mangelhaft

 „Unfassbar, absolut unverantwortlich, verbrecherisch”: Das sagt der international anerkannte Brandschutzesperte Hans–Joachim Keim über eine bahninterne Sicherheitsstudie zum weiterhin heftig umstrittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21. Keim war der deutsche Gutachter nach der Tunnelkatastrophe in Kaprun. Damals, am 11. November 2000, kamen in der Kitzsteinhorner Gletscherbahn 155 Menschen ums Leben. Jetzt urteilt der Sachverständige über das bestehende Brandschutzkonzept am geplanten Stuttgarter Tiefbahnhof: “Ich kann nur den Kopf schütteln. Das ist schlimmer als Kaprun.”

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Öl geht langsam zu Ende

 Jetzt kommt die Arktis und das „Fracking“

Schlechte Nachrichten von der Ölfront: Das Nordsee-Öl, für Deutschland die Quelle von 50% seines Rohölverbrauchs, ist am versiegen. Was da im wesentlichen von Grossbritannien und Norwegen geliefert wird, erreichte im Jahr 1996 seinen Höchststand. Die Mengen sinken seitdem kontinuierlich. 2011 waren es 12% weniger als im Jahr davor und in diesem Rhythmus geht es abwärts. Das waren im letzten Jahr 124 Mio. Tonnen Öl, genauso wenig wie 1982, als die Bohrerei in der Nordsee gerade erst angefangen hatte.

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