Die Abschaffung der Demokratie

Der Bürger entmachtet

Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, ich würde hier einmal einen Artikel der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) veröffentlichen, den hätte ich für verrückt erklärt. So absurd sind die festgeleimten Positionen der deutschen Politik im Streit um die Euro-Krise, dass man plötzlich solche Zitate aus einem Artikel der FAZ zitieren kann:

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Milliansstrass 72. Kapitel und Schluss

Schluss

Innerhalb von zwei Wochen waren die Fragen zu den Einzelheiten des Verkaufsvertrags geklärt und man konnte sich zur Unterschrift treffen. Die Gegenseite bestand darauf, eine Zeremonie der Unterschriftsleistung im Hotel ‚Vier Jahreszeiten“ in München in der Maximilianstraße abzuhalten. Neben dem Vertreter des Rechtsanwaltsbüros würden dort zwei Vertreter des ‚Konsortiums’ zum Unterschreiben erscheinen. Ich war neugierig, wer das war.

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Milliansstrass 71. Kapitel

Das Angebot

Denn es gab noch einen anderen Vorgang, vielleicht auch von jemandem, der sich vorwärts oder rückwärts integrieren wollte. Wir bekamen über ein Frankfurter Rechtsanwaltsbüro die Offerte eines ‚Konsortiums‘ für die Übernahme der ganzen Hogens + Kawe-Gruppe zu einem Preis von über 900 Millionen DM. Bezahlung wäre unmittelbar in Form von Übertragung von Aktien. Eine Überprüfung des Angebots durch das Büro von Dr. Würtzli ergab, daß es sich um ein bemerkenswert hohes Angebot handelte und daß die zur Bezahlung vorgesehenen Aktien erstklassig waren (Deutsche Automobil- und Chemieaktien, ein riesengroßes Paket der schweizerischen BBC, interessante amerikanische Aktien wie Dupont, General Electric, IBM etc.) Man sagte, es sei verlautet worden (ohne daß irgendwelche näheren Anghaben vorlagen), das Konsortium sei aus einer Anzahl von Möbelfabriken gebildet worden.

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Milliansstrass 70. Kapitel

70. Neunzehnhundertundachtundsechzig

Anfang 1968 kam das nächste Ereignis, das uns aufrüttelte, der Mordanschlag auf Rudi Dutschke. Für uns, wie für fast alle in der Protestbewegung, war klar: Der Täter hatte nicht zufällig dieses Ziel gesucht und gefunden, seine Tat war Ausdruck der allgemeinen Hetze in den Massenmedien gegen die Protestbewegung und ihre am meisten bekannten Persönlichkeiten. Der deutlichste und am meisten Ekel erregende Ausdruck dieser Hetze war die ‚Bildzeitung’. Wir prägten den Slogan:

„‚Bild’ hat mitgeschossen!“

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Milliansstrass 69. Kapitel

Neunzehnhundertundsiebenundsechzig

In der folgenden Zeit entwickelte sich Jeanette zu einer Aktivistin der Studentenbewegung, während ich den Schock langsam, aber sicher überwand und mich wieder stärker meinen Geschäften widmete und weniger dem Protestieren. Eine Anzahl wichtiger Entscheidungen mußten in der Hogens + Kawe-Gruppe getroffen werden und ich half nach Kräften mit.

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