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	<title>Karl Weiss</title>
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	<description>Bürgerjournalismus</description>
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		<title>Brasilien beginnt aufzuwachen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 20:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abbau Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mächtige Demonstrationen und Kundgebungen in allen grösseren Städten Brasiliens Der Anlass erscheint winzig klein: Die einfache Fahrt mit dem Omnibus in der Stadt wurde in Rio und São Paulo erneut angehoben, diesmal auf 3 Reais und 20 Cents, das entspricht &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1792">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mächtige Demonstrationen und Kundgebungen in allen grösseren Städten Brasiliens</strong></p>
<p>Der Anlass erscheint winzig klein: Die einfache Fahrt mit dem Omnibus in der Stadt wurde in Rio und São Paulo erneut angehoben, diesmal auf 3 Reais und 20 Cents, das entspricht vom Kaufwert her ungefähr der gleichen Zahl in Dollar.</p>
<p><span id="more-1792"></span></p>
<p>Es muss in letzter Zeit bereits gewaltig gegrummelt haben in den Köpfen der brasilianischen Jugend, denn was aus diesem scheinbar kleinen Anlass wuchs, war eine landesweite Welle von Manifestationen und Demonstrationen mit dem (bisherigen) Höhepunkt eines faktischen Fast-Generalstreiks am Montag, den 17. Juni.</p>
<p>Die Erhöhung in den beiden grössten Städten Brasiliens galt ab 6. Juni und an diesem Tag begannen denn auch in den beiden Städten die (zunächst noch relativ überschaubaren) Manifestationen.</p>
<p>Die Polizei – na, wer hätte das gedacht – ging mit der üblichen Brutatlität vor, erfand das Vergehen der &#8220;Blockade von Strassen&#8221;, sperrte reihenweise Leute ein, schoss mit Gummigeschossen (eine Frau verlor ihr Augenlicht), setze Bomben mit extremer Knallwirkung und Tränengasgranaten sowei Pfefferspray und Elektroschocker ein.</p>
<p>Wie üblich glaubten die Herrschenden, mit einer “harten Welle” könnten die Proteste im Keim erstickt werden (der türkische Ministerpräsident “weiss” das auch).</p>
<p>Doch es hat sich soviel angesammelt in den Herzen und Hirnen der jüngeren Generation in Brasilien, dass genau das Gegenteil eintrat.</p>
<p>(Im übrigen, es sind auch die Älteren vertreten, aber die Mehrheit sind junge Leute.)</p>
<p>Dienstag der 7.Juni: Erneute grosse Demonstrationen in Rio und São Paulo, am 8. Juni Demonstrationen und Kundgebungen mit zigtausenden von Teilnehmern in 8 Städten.</p>
<p>Am 11. Juni eine Verdoppelung der Anzahl der Teilnehmer , am 13. Juni eine erneute Verdoppelung und Ausweitung auf weitere Städte und schliesslich am Montag, den 17. Juni ein faktischer Generalstreik, denn in allen grösseren Städten Brasiliens waren seit dem Morgen Demonstrationszüge unterwegs, allein in São Paulo drei, deren Teilnehmer-Gesamtzahl auf 65 000 geschätzt wurden – in Rio kamen die Schätzungen auf 50 000 Menschen.</p>
<p>Grössere Proteste wurden am 17. Juni ausser aus Rio de Janeiro und São Paulo aus folgenden Städten mit Teilnehmerzahlen im Bereich von 10 000 bis 20 000 gemeldet:</p>
<p>Curitiba, Belo Horizonte, Porto Alegre, Fortaleza, Brasilia, Salvador, Bauru, Tupã, Londrina. (Es gibt weitere, aber es liegen keine Berichte vor.)</p>
<p>Hier ein Auszug aus den Berichten, die hier in Brasilien zu lesen waren:</p>
<p>In São Paulo wurde unter dem Motto demonstriert: “Entweder Zurücknahme der Erhöhung oder die Stadt steht still!”</p>
<p>Eine Anzahl von Transparenten vom 17. Juni macht aber deutlich: Es geht schon nicht mehr (nur) um die Zurücknahme der Preiserhöhung.</p>
<p>Auf einen Pappkarton hat jemand geschrieben: Der einzige Platz in Brasilien, an dem es keine Politiker gibt, ist das Gefängnis.</p>
<p>Ein anderer trägt einen Pappkarton: Brasilien, fünffacher Weltmeister und keine Schulen.</p>
<p>Anderes Transparent: “Raus aus dem Facebook, kommt auf die Strasse!&#8221;</p>
<p>Noch eines : “Die Jugend ohne Zukunft”</p>
<p>Ein weiteres schlägt einen Bogen von der damaligen brasilianischen Militärdiktatur zu den heutigen Politikern.</p>
<p>Ein beliebtes in vielen Städten ist eine Zeile aus der brasilianischen Nationalhymne: “Dein Sohn (&#8230;, Brasilien) wird den Kampf aufnehmen!”</p>
<p>Und – die Demonstranten sind extrem gern gesehen. Wo auch die Demonstrationszüge vorbeikommen, klatschen Passanten und Anwohner.</p>
<p>Transparente, welche die Politiker pauschal als Gauner bezeichnen, sind besonders beliebt bei den Zuschauern.</p>
<p>Am Montag, dem “Generalstrkeik-Tag”, wurden auch schon viele Schilder mit Bildern verletzter Demonstranten mitgetragen, was das Ansehen der Polizei im Volke nicht gerade erhöht.</p>
<p>Die Protestzüge sind praktisch völlig friedlich. Lediglich kleine Gruppen von selbsternannten “Anarchisten” versuchen Verwüstungen anzurichten. Ob das verkapptes Staats-Gesindel ist, ist nicht klar. Die Demonstrationen distanzieren sich jedenfalls klar von ihnen.</p>
<p>Eine andere Distanzierung ist auch bemerkenswert: Es werden keine Politiker und keine Fahnen oder Transparente politischer Parteien in den Zügen geduldet.</p>
<p>Ebenso wurde ein Trupp von Kameraleuten und Kommentaristen des Fernsehsenders “Globo” aus dem Zug hinausgedrängt, weil dieser Sender in den Nachrichten die Demonstranten als “Plünderer und Terroristen” bezeichnet hatte.</p>
<p>Kurz: Es geht schon lange nicht mehr einfach um die Erhöhung der Bus-Fahrpreise. Die Bewegung ist bereits hochgradig politisch.</p>
<p>Natürlich wird diese Bewegung nicht lückenlos in die Revolution übergehen, aber alle Teilnehmer und alle Sympathisanten werden diese Tage nicht vergessen und erneut protestieren und erneut von der Polizei eins auf den Deckel kriegen (es ist bereits der Einsatz von Militär geplant), was bekanntlich dem Bewusstwerdungsprozess beachtlich nützt.</p>
<p>Es gibt noch ein anderes Phänomen, das bemerkenswert ist: Die internationale Unterstützung, auch und gerade aus Deutschland. Aber dazu ein gesonderter Artikel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Weltwirtschaftskrise weitet sich aus</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 18:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute versuche ich mich einmal an einem einfachen Artikel, der nur Vorhandenes zusammenfasst. Hier eine Aufstellung der neuesten Fakten zur Entwicklung der Weltwirtschaftskrise: -      Italien: Die Zentralbank teilt mit, dass im April die Gesamtstaatsverschuldung weiter gewachsen ist, auf über 2 &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1790">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute versuche ich mich einmal an einem einfachen Artikel, der nur Vorhandenes zusammenfasst.</em></p>
<p><span id="more-1790"></span></p>
<p>Hier eine Aufstellung der neuesten Fakten zur Entwicklung der Weltwirtschaftskrise:</p>
<p>-      Italien: Die Zentralbank teilt mit, dass im April die Gesamtstaatsverschuldung weiter gewachsen ist, auf über 2 Billionen Euro und damit auf ein neues Allzeithoch. Vom Schuldenabbau, der eigentlich mit der Wirtschaftspolitik erreicht werden sollte, kann also keine Rede sein. Es ist anzumerken, dass die deutsche Bundesregierung bereits durchgesetzt hat, dass alle diese Schulden aller dieser Euro-Länder am ende von den dazu noch befähigten Euro-Staaten gezahlt warden, also allen voran Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-      Italien: Das reale Brutto-Inlands-Produkt (BIP) Italiens schrumpft nun bereits 7 Quartale in Folge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-      USA: Die bereinigte Industrieproduktion schrumpft im April und Mai weiter, wenn auch nur um 0,4% in der Summe der beiden Monate. Der Aufschwung in den USA ist also eine Mär.</p>
<p>-      USA: Die FED (US-Zentralbank) hat im Mai weiterhin massiv ins Wirtschaftsgeschehen mit riesigen neuen Geldmengen eingegriffen. Die Bilanzsumme stieg erstmals im Mai über 3,4 Billionen Dollar. Wie lange wird sie das durchhalten?</p>
<p>-      Spanien: Der Index der immobilienpreise ist weiterhin am sinken. Im Mai ging es mit -10,4% gegenüber dem Vormonat abwärts. Gegenüber dem Allzeithoch ist man damit jetzt bei -37,4% gelandet.</p>
<p>-      Eurozone: Nach den letzten Daten der Industrieproduktion (Output) sank der arbeitstägig bereinigte Wert im April um 0,4%, obwohl sowohl Frankreich wie auch Deutschland einen, wenn auch geringen Anstieg vermelden.</p>
<p>-      Griechenland: Das BIP im ersten Quartal sank weiter, diesmal um 5,6% gegenüber dem Vorjahresquartal, das ist das 19. Quartal in Folge. Das nomonale BIP sank sogar noch stärker.</p>
<p>-      Indien: Der Atomobilabsatz in Indien sank im Mai zum ersten Mal, und zwar um 12,3%. Damit sinkt auch die Hoffnung, dass die BRICS-Länder die Weltkonjunktur stützen könnten.</p>
<p>-      Russland: Die Pkw-Verkäufe in Russland sanken im Mai um 12,5%.</p>
<p>-      Italien: Der Output der Industrieproduktion in Italien sank im April arbeitstäglich bereinigt um 4,6%.</p>
<p>-      USA: Die Zahl der  Bezieher von “Food Stamps” (Essensmarken) in den USA stieg im März um fast 170 000 Menschen auf insgesamt 47,7 Millonen.</p>
<p>Und jetzt erzählen Sie noch einmal die Geschichte vom Aufschwung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>In eigener Sache</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 14:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis auf weiteres bin ich gezwungen, die Arbeit an diesem Blog einzustellen. Ich bin krank und nicht in der Lage, Artikel mit Hand und Fuss zu schreiben. Mein Psychotherapeut nennt das eine Depression. Ich hoffe, bald wieder unter die &#8220;normalen&#8221; Menschen &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1788">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis auf weiteres bin ich gezwungen, die Arbeit an diesem Blog einzustellen.</p>
<p>Ich bin krank und nicht in der Lage, Artikel mit Hand und Fuss zu schreiben.</p>
<p>Mein Psychotherapeut nennt das eine Depression.</p>
<p><span id="more-1788"></span></p>
<p>Ich hoffe, bald wieder unter die &#8220;normalen&#8221; Menschen zurückzukehren.</p>
<p>Mit der Bitte um Entschuldigung,</p>
<p>Ihr</p>
<p>Karl Weiss</p>
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		<title>Zypern und die EU</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 18:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Ausnahmsweise übernehme ich heute einmal wieder wesentliche Teile eines Artikels in mein Blog. Dieser braucht keine Kommentare. Das Original ist hier. Hollande in Not. Und nicht nur dort… April 05, 2013 by Frank Meyer von Volker Schnabel Die Zwangsabwicklung eines &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1784">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Ausnahmsweise übernehme ich heute einmal wieder wesentliche Teile eines Artikels in mein Blog. Dieser braucht keine Kommentare. Das Original ist <a href="http://www.rottmeyer.de/hollande-in-not/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</strong></p>
<p><span id="more-1784"></span></p>
<p><em><strong>Hollande in Not. Und nicht nur dort…</strong></em></p>
<p>April 05, 2013 by Frank Meyer</p>
<p><a href="http://www.rottmeyer.de/hollande-in-not/" target="_blank" class="liexternal"><strong>von Volker Schnabel</strong></a></p>
<p>Die Zwangsabwicklung eines aus EU-Sicht „falschen zypriotischen Geschäftsmodells“ und dessen Pleitebanken bestimmte seit Mitte März die Schlagzeilen. Obwohl es im Fall des system(un)relevanten Zyperns im Vergleich zu den bereits auf dem europäischen Rettungsroulette-Tisch liegenden Billionensummen „nur“ um „Peanuts“ – ein paar Milliarden Euro – ging, endete das zypriotische Drama mit einem wegweisenden Tabubruch in der Euro-Zone …</p>
<p>Erstmals wurde in Europa das gesamte Bankensystem eines Landes geschlossen („Bankeinlagen sind eine sensible Sache, da muss man schnell handeln, daher macht man es am Wochenende.“, W. Schäuble) und Kapitalverkehrskontrollen etabliert.</p>
<p>Großbanken werden zwangsabgewickelt, wobei auf Druck der Troika (EZB, EU-Kommission und IWF) Kontoguthaben, die über einen „großzügig“ gewährten „Eigentums-Freibetrag“ von 100.000 Euro hinausgingen, ohne jegliche demokratische Abstimmung – im Stile einer afrikanischen Bananenrepublik – zu einem großen Teil konfisziert wurden!</p>
<p>Während die Euro-Retter eilig versicherten, dass es sich bei Zypern um einen Einzelfall handeln würde, und natürlich niemand die Absicht habe das Enteignungsmodell auf die anderen europäischen Pleitebanken zu übertragen, befand Eurogruppen-Chef Dijsselbloem, dass der Fall Zypern durchaus als Blaupause für andere Staaten (besser Banken) in der Not dienen könne!</p>
<p>Da der gesamte europäische Bankensektor mit einer Bilanzsumme von 32,9 Billionen Euro (ca. 300% vom EU27-BIP) noch immer als völlig überdimensioniert und hoffnungslos überschuldet angesehen werden muss, ist spätestens jetzt klar geworden, dass <strong>die Sicherheit der Bankeinlagen der Bürger in Europa eine nicht mehr länger aufrechtzuerhaltende Illusion ist</strong>.</p>
<p>Mit dem Tabubruch der EU-Rettungsdilettanten in Zypern hat sich aber auch obendrein die Gefahr von pleite beschleunigenden Bank-Runs in Europa, insbesondere in der Peripherie dramatisch erhöht. Denn welchen rationalen Grund gibt es für die Kontoinhaber Europas jetzt noch mit ihren auf 4,3 Billionen Euro bezifferten Sichteinlagen auch nur einen Tag länger im zinslosen Risiko bei einer „Brüsseler Hausbank“ zu verharren (&#8230;) .</p>
<p>(&#8230;) wurden die wesentlich größeren Probleme an den Märkten unverändert komplett ausgeblendet. So herrscht im mit nunmehr 2,02 Billionen Euro rekordverschuldeten europäischen Schulden-Schwergewicht Italien und einer seit 6 Quartalen in Folge im Fall befindlichen Wirtschaft auch fünf Wochen nach der Wahl noch immer politischer Stillstand.</p>
<p>Da, so der an der Regierungsbildung gescheiterte Wahlsieger Bersani, „derzeit nur ein Verrückter dieses Land regieren würde wollen“, könnten Neuwahlen nötig werden. Davon würden aber wahrscheinlich die „Falschen“, Grillos 5 Sterne-Partei und der sich in einem Umfragehoch befindliche Berlusconi, am meisten profitieren, so dass sich hier für Europa und den Euro ein Erdbeben andeuten könnte…</p>
<p>Gleichzeitig setzt sich aber auch der Niedergang von Europas zweitgrößter und inzwischen mit 1,83 Billionen Euro (+116,9 Mrd. Euro p. a.) verschuldeten Volkswirtschaft – Frankreich – weiter fort (siehe Chart). Dass die Arbeitslosigkeit dort nunmehr den 22. Monat in Folge anstieg und mit insgesamt 4,998 Mio. Arbeitslosen den höchsten Stand seit Datenerhebungsbeginn 1996 erreichte, und der Haushalt des „neuen kranken Manns“ (Ex-Weltbankpräsident Zoellick) immer tiefer ins Defizit rutscht, sind absolut besorgniserregende Nachrichten für die Eurozone.</p>
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		<title>Nein, eine Wirtschaftskrise gibt es nicht, Iwo</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 16:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Alles Panikmache! Hier nur einige Zahlen, die das allgemeine Abrutschen in die Wirtschaftskrise belegen: Japan Die Industrieproduktion in Japan sank imFebruar 2013 um 11% gegen den Vorjahresmonat. Griechenland Die griechischen Nettoauslandsschulden stiegen im 4. Quartal 2012 auf 221 Milliarden Euro, &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1783">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Alles Panikmache!</strong></p>
<p><em><strong>Hier nur einige Zahlen, die das allgemeine Abrutschen in die Wirtschaftskrise belegen:</strong></em></p>
<p><span id="more-1783"></span></p>
<p>Japan</p>
<p>Die Industrieproduktion in Japan sank imFebruar 2013 um 11% gegen den Vorjahresmonat.</p>
<p>Griechenland</p>
<p>Die griechischen Nettoauslandsschulden stiegen im 4. Quartal 2012 auf 221 Milliarden Euro, gegenüber 180 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Damit ist endgültig belegt: Die angebliche “Gesundung”, die man Griechenland auferlegt hat, führt genau zum Gegenteil der angeblichen Ziele. Gleichzeitig steigt das Brutto-Inlandsprodukt nicht, wie vorgesehen, sondern es fällt immer mehr. Griechenland ist faktisch pleite.</p>
<p>Spanien</p>
<p>Die Pkw-Neuzulassungen sanken im März 2013 in Spanien um etwa 14% zum bereits schwachen Vorjahresmonat. Man unterbietet bereits die März-Zahlen von 1986.</p>
<p>Frankreich</p>
<p>Die Pkw-Neuzulassungen in Frankreich sanken im März 2013 um über 16 % zum Vorjahresmonat. Der März 2013 in Frankreich hat die niedrigsten Zulassungen in einem März seit 1997.</p>
<p>Österreich</p>
<p>Die Pkw-Neuzulassungen in Österreich sanken im März 2013 um fast 18% auf etwas mehr als 30 000 Pkw. Im Gesamtjahr 2012 waren sie bereits um fast 6% zurückgegangen.</p>
<p>EU</p>
<p>In der Europäischen Union stieg die Arbeitslosenquote auf bisher nie dagewesene 12%, obwohl die Zahl der Arbeitslosen, so wie in Deutschland, in mehreren Ländern manipuliert wird. Das ist die höchste Arbeitslosigkeit seit dem Beginn der Erfassung im Jahre 1995.</p>
<p>Finnland</p>
<p>In Finnland, das bisher noch als stabile Wirtschaft angesehen wurde, sanken die Pkw-Neuzulassungen im März 2013 um fast 60% gegenüber dem Vorjahresmonat!</p>
<p>Wo gehen all die erarbeiteten Werte hin?</p>
<p>Auf diese Frage geben andere Zahlen Auskunft: Die Deutsche Bundesbank hat die aktuelle Position der Auslandsvermögen von Deutschen im 4. Quartal 2012 veröffentlicht: Es ist ein neues Rekordvolumen von 1070 Milliarden, also 1,07 Billionen Euro. Das stellt über 40% des gesamten Auslandsvermögens im Jahr 2012 dar. Dies hatte nämlich einen Umfang von etwa 2,6 Billionen Euro.</p>
<p>So könnte man seitenweise weitermachen: Deutschland, Italien, Spanien usw.</p>
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		<title>Das BRICS-Treffen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 19:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[zwei Supermächte]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildet sich da ein Gegenpol zur Supermacht USA? Das internationale Treffen der “BRICS”-Staaten, Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wird in der bürgerlichen Presse heruntergespielt. Es wird auf die Tatsache hingewiesen, dass diese Länder äusserst unterschiedliche Interessen haben und wohl &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1782">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bildet sich da ein Gegenpol zur Supermacht USA?</strong></p>
<p><em><strong>Das internationale Treffen der “BRICS”-Staaten, Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wird in der bürgerlichen Presse heruntergespielt. Es wird auf die Tatsache hingewiesen, dass diese Länder äusserst unterschiedliche Interessen haben und wohl nie zu bedeutenden gemeinsamenTaten schreiten werden. Allerdings muss diese Aussage in Frage gestellt werden.</strong></em></p>
<p><span id="more-1782"></span></p>
<p>Das Hauptziel des Treffens, dieses Mal in der südafrikanischen Stadt Durban, ist die Gründung einer internationalen Entwicklungsbank als Gegenpol zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfond, die nach Ansicht der fünf zu einseitig von den Vereinigten Staaten und Europa dominiert werden.</p>
<p>Brasilien und China habens sogar zu Begin des Treffens eine Art von Vorläufer einer solchen Instutition vereinbart, nämlich im gegenseitigen Warenaustausch einen Teil von insgesamt 190 Billionen (Milliarden) chinesischen Yuans, etwa 30 Billionen (Milliarden) US-Dollar, nicht mehr in Dollar abzurechnen, sondern in Yuans oder brasilianischen Reais.</p>
<p>Das scheint auf den ersten Blick ein kleiner Schritt zu sein, hat aber eine mächtige internationale Bedeutung. Bisher konnte es niemand wagen, die Alleinherrschaft des US-Dollars bei internationalen Geschäften in Frage zu stellen. Wenn China und Brasilien das jetzt tun, so bleibt den westlichen Mächten kaum etwas anderes als im Hintegrund zu antichambrieren.</p>
<p>Würde die neue internationale Entwicklungsbank wirklich alle ihre Geschäfte nicht mehr in US-Dollar abwickeln, so wäre das revolutionär und müsste auf heftigste Gegenwehr der USA stossen.</p>
<p>Die Stellung der USA als einziger Supermacht ist eng daran gebunden, dass sie die Währung beherrscht, in der alle internationalen Geschäfte getätigt warden.</p>
<p>Nun, soweit ist es noch nicht, dass ein wesentlicher Teil des Welthandels in anderen Währungen abgewickelt wird und die USA haben auch noch einige Trümpfe in der Hand.</p>
<p>Eine Zahl allerdings zeigt bereits an: Es ist Bewegung in die internationalen Beziehungen gekommen: Wie am Rande des eben beendeten BRICS-Treffen bekannt wurde, ist das Volumen des Warenumsatzes der fünf BRICS mit Afrika grösser als das untereinander.</p>
<p>Die alte Regel, dass ehemalige Kolonialländer immer den grössten Warenumsatz mit der früheren Kolonialmacht haben, ist bereits teilweise ausser Kraft gesetzt.</p>
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		<title>Noch ein Justizirrtum in Franken?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 14:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Der Fall Peggy War es gerade noch der Fall Gustl Mollath aus Nürnberg, so kommt jetzt ein neuer möglicher Fall, ebenfalls in Franken, ans Tageslicht – diesmal in Lichtenfels nahe der tschechischen Grenze. Ein Mädchen, Peggy, war verschwunden. Ein geistig &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1780">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Der Fall Peggy</strong></p>
<p><em><strong>War es gerade noch der Fall Gustl Mollath aus Nürnberg, so kommt jetzt ein neuer möglicher Fall, ebenfalls in Franken, ans Tageslicht – diesmal in Lichtenfels nahe der tschechischen Grenze. Ein Mädchen, Peggy, war verschwunden. Ein geistig Behinderter wurde als Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt.</strong></em></p>
<p><span id="more-1780"></span></p>
<p>Nun, zehn Jahre danach, werden ernste Zweifel laut, ob diese Tat wirklich von jenem jungen Mann verübt wurde, dem zur Tatzeit die “geistige Reife eines Zehnjährigen” attestiert wurde.</p>
<p>Es war nämlich nur eine Stunde Zeit, in der er das Mädchen ermordet und anschliessend die Leiche so gut versteckt haben müsste, dass trotz intensiver Suche nie etwas gefunden wurde.</p>
<p>Andererseits existieren zwei Zeugen, die das Mädchen in einem tschechischen Wagen gesehen haben wollen – und das nach der angeblichen Mordzeit.</p>
<p>Es hat sich nun eine Bürgerinitiative gebildet, die ein Wiederaufnahmeverfahren anstrebt, etwas, was in Deutschland nur in ganz extremen Fällen eingeleitet wird. Ein Rechtsanwalt aus Frankfurt ist sich sicher, dass es nicht der geistig Behinderte gewesen sein kann.</p>
<p>Wie viele Fälle gibt es noch? Was ist mit der deutschen Justiz los?</p>
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		<title>Deutsche arm</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 15:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schere klafft immer weiter auseinander Der Bankenverband in Deutschland (man höre und staune) hat einen Reichtumsbericht, will sagen Armutsbericht, herausgebracht. Dabei wird üblicherweise mit Medianwerten verglichen, weil Durchschnittswerte viel zu grob sind. Der Medianwert (das bedeutet: Die Hälfte liegt &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1779">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schere klafft immer weiter auseinander</strong></p>
<p><em><strong>Der Bankenverband in Deutschland (man höre und staune) hat einen Reichtumsbericht, will sagen Armutsbericht, herausgebracht.</strong></em></p>
<p><em><strong>Dabei wird üblicherweise mit Medianwerten verglichen, weil Durchschnittswerte viel zu grob sind. Der Medianwert (das bedeutet: Die Hälfte liegt darunter, die andere Hälfte darüber) für das Vermögen eines jeden Deutschen liegt danach bei 51 400 Euro.</strong></em></p>
<p><span id="more-1779"></span></p>
<p>Sie werden vielleicht sagen, ich wäre froh, wenn ich so viel hätte. Das heisst aber nicht, dass jeder Deutsche mindestens so viel hat, sondern nur, dass die Hälfte aller deutschen (Haushalte) weniger, die andere Hälfte mehr hat. Diese Zahl allein sagt wenig aus.</p>
<p>Interessant aber wird es, wenn mit anderen Medianwerten verglichen wird. Hier sind ein paar Zahlen: Frankreich 114 000 Euro, Italien 164 000, Österreich 79 000 Euro. Diese Werte zeigen für Deutschland extrem niedrigere Werte als für andere Euro-Länder.</p>
<p>Das gleiche Bild ergibt sich, wenn die Durchschnitts-Vermögen verglichen werden – was eigentlich eine Zahl ohne viel Aussagekraft ist, denn wenn einer einen Hamburger isst und der andere nicht, so haben beide im Durchschnitt je einen halben Hamburger gegessen.</p>
<p>Hier also Durchschnittszahlen: Deutschland 195 000 Euro, Spanien 285 000, Frankreich 229 000 Euro.  Auch hier also Deutschland weit abgeschlagen.</p>
<p>Nun gibt es natürlich X Erklärungen dafür, warum die Deutschen nach diesen Zahlen im Schnitt ärmer sind als Bürger (genau gesagt: Haushalte) anderer Euro-Länder. Die FAZ macht sich die Mühe, indgesamt 9 Gründe anzugeben, warum diese Zahlen verzerrt seien. Aber selbst dieses konservative Blatt behauptet nicht, in Wirklichkeit sei es anders herum, seien die Deutschen reicher.</p>
<p>Wir kommen also zu einer bemerkenswerten Einsicht: Alle Völker Europas haben, wenn man die Superreichen herausnimmt, in etwa das gleiche Niveau an Einkommen und Vermögen.</p>
<p>Alles, was man uns vorgegaukelt hat, die Deutschen seinen fleissiger und hätten deshalb höhere Einkommrn und einen höheren Lebensstandard als die anderen Völker Europas: Nichts als Schall und Rauch.</p>
<p>Der Kapitalismus hält nach Möglichkeit alle Arbeitenden auf dem niedrigstmöglichen Lebensstandard. Geringfügige Abweichungen nach unten oder oben fallen kaum ins Gewicht.</p>
<p>Im Moment wird gerade alles noch weiter nach unten gedrückt. Die Schere zwischen dem, was an “Almosen” an uns abfällt und was die Kapitalisten bekommen, geht immer weiter auseinander.</p>
<p>Man stelle sich vor, wie gut es uns allen gehen wird im echten Sozialismus, wenn alles, was jetzt an die Superreichen geht, zu unserer Verfügung steht.</p>
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		<title>Bis aufs letzte Hemd</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 19:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abbau Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[…“kein einklagbarer Wert” Ja, es gab sie noch, die gutgläubigen Bürger in Deutschland, in Frankreich, in den Niederlanden&#8230;. sie glaubten, die Euro-Krise sei vorbei und ihre Länder hatten ja nicht allzuviel abbekommen. Sie glaubten, ihre Einlagen bei den Banken seien &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1777">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>…“kein einklagbarer Wert”</strong></p>
<p>Ja, es gab sie noch, die gutgläubigen Bürger in Deutschland, in Frankreich, in den Niederlanden&#8230;. sie glaubten, die Euro-Krise sei vorbei und ihre Länder hatten ja nicht allzuviel abbekommen. Sie glaubten, ihre Einlagen bei den Banken seien sicher – jedenfalls bis 100 000 Euro. Sie hatten die Kanzlerin gesehen, die dies sagte und sie nahmen das als ein Versprechen.</p>
<p><span id="more-1777"></span></p>
<p>Nun, jetzt wissen wir es besser: Die Zypern-Krise hat es an den Tag gebracht: Die Lügenkanzlerin und die ganze Regierungsbrut haben es nun offiziell mitgeteilt: Die 100 000 Euro, die angeblich sicher seien auf den Banken und die man versprochen hatte, nicht anzurühren, sind selbstverständlich “kein einklagbarer Wert”.</p>
<p>Ja, es war sogar von noch mehr als 100 000  die Rede gewesen, damals im Jahr 2008, als am 15. September die Lehmann Brothers Bank zusammenbrach.</p>
<p>Ja, lieber CDU-CSU-Wähler, lieber SPD-Wähler, lieber FDP-Wähler und lieber Grünen-Wähler, nun sehen Sie die nackte Wahrheit vor sich: Jeder, jeder noch so beliebig kleine Betrag, den Sie auf der Bank haben, wird Ihnen abgenommen werden, wenn es so weit ist, und den Bank-Besitzern, den Grossaktionären, den Bankern selbst und den Gross-Einlegern in den Rachen geschoben. Genau das, was jetzt in Zypern passiert. Und der zyprische Präsident dringt noch dazu darauf, dass man die Besitzer und Grossaktionäre völlig von “kleinen unfreiwilligen Spenden” ausnimmt.</p>
<p>Und glauben Sie auch nicht, Ihr Geld sei sicherer im heimischen Sparstrumpf, in Staatsanleihen oder Staats”schätzen” oder anderen Anlagen.</p>
<p>Was die Klippschulen über den Kapitalismus sagen, ist vollständig erstunken und erlogen. Da heisst es, wer arbeitsam und fleissig sei, der werde reich und die mehr oder weniger Armen seien eben einfach nicht arbeitsam genug. Tatsache dagegen ist: Im Kapitalismus geht ALLES, ALLES, ALLES an die Reichen, die Besitzer von Firmen und Fabriken, die Banken, die Bankbesitzer und Aktionäre, die Banker selbst und das Gesocks (wie zum Beispiel Politiker), das sie um sich scharen. Wer dagegen arbeitet, wird mit den lächerlichsten Almosen abgespeist und das auch nur “im Rahmen des Möglichen”.</p>
<p>Und die paar Groschen, die ein Arbeitender eventuell zusammenspart, werden ihm bei Gelegenheit konfisziert, so wie jetzt in Zypern.</p>
<p>Und Zypern ist natürlich nicht wichtig. Es ist als kleinstes Land in Europa der ideale Kandidat, um herauszufunden, wie die Menschen reagieren werden, wenn es den grösseren Ländern “an den Kragen” geht.</p>
<p>Ob nun vielleicht irgendjemand nicht mehr Merkes , Steinwerfer, Göring oder Özdichselbst wählen wird?</p>
<p>Gibt es immer noch Zweifel, was die Blockparteien mit uns vorhaben? Ist immer noch nicht klar: Sie werden uns ausrauben bis aufs letzte Hemd!</p>
<p>Nun, ich vertraue auf den gesunden Menschenverstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>VW und Brasilien</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 20:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cartão do Brasil]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit des brasilianischen Präsidenten Juscelino Kubitschek, der dem genialen, jüngst mit 104 Jahren verstorbenen Architekten Niemeyer den Auftrag gab, eine völlig neue Hauptstadt im Landesinneren, Brasilia, zu entwerfen und bauen zu lassen, rief er auch Volkswagen auf, ein Werk &#8230; <a href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1775">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit des brasilianischen Präsidenten Juscelino Kubitschek, der dem genialen, jüngst mit 104 Jahren verstorbenen Architekten Niemeyer den Auftrag gab, eine völlig neue Hauptstadt im Landesinneren, Brasilia, zu entwerfen und bauen zu lassen, rief er auch Volkswagen auf, ein Werk in Brasilien zu erstellen. Das wurde getan und fortan war der Name Volkswagen nicht mehr aus dem brasilianischen Sprachgebrauch wegzudenken. Der Käfer, hier “Fusca” genannt, wurde zum weitaus meist gekauften Auto (wie auch in Deutschland) und wurde noch lange nachdem er in Deutschland bereits ersetzt war, in Brasilien als idealer Wagen gebaut und gefahren.</p>
<p><span id="more-1775"></span></p>
<p>Kurz nach dem Käfer stellte die VW-Fabrik in São Bernardo do Campo im Grossraum São Paulo auch den “Bully” vor, damals in Deutschland noch “VW-Bus” genannt, in Brasilien heisst er “Kombi”. Dieser Kleintransporter oder Kleinbus wird hier bis heute gebaut. Etwa 20 000 Stück pro Jahr finden noch einen Abnehmer. Er ist nur in weiss zu haben und hat nicht mehr den Käfer-Motor, der ihm die ganze Zeit das typische Motorgeräusch verpasste, sondern ist heute mit einem Motor von Ford ausgerüstet, der ihm sogar eine bestimmte Beschleunigung ermöglicht.</p>
<p>Mit Ford versuchte Volkswagen auch in den Neunziger Jahren eine brasilianische Fusion (&#8220;Autolatina&#8221;), was aber keine gute Idee war und nach kurzer Zeit wieder abgeblasen wurde.</p>
<p>Die Käfer-Nachfolge war in Brasilien schwierig, denn der als Nachfolger vorgesehene Golf war zu teuer und aufwendig für den brasilianischen Markt. Da kam VW auf die Idee, einen ‘Gol’ (Tor) herauszubringen, der am Anfang noch mit Käfer-Motor, aber vorne, ausgerüstet war. Der schlug ein und ist seitdem Jahr für Jahr in mehreren Neuauflagen das in Brasilien meist gekaufte Modell.</p>
<p>In den Neunziger Jahren gab es noch einmal eine Neuauflage des Käfers, aber das wurde bald als überholt angesehen.</p>
<p>Hier kann man noch oft Käfer fahren sehen, nicht nur die von der Neuauflage aus den Neunzigern, sondern auch noch die alten aus den Siebziger-Jahren. Das geht natürlich nur, weil es hier kein Eis und Schnee und damit auch kein Streuzalz gibt.</p>
<p>Heute ist Volkswagen hier deutlicher Konkurrenz ausgesetzt. Fiat verkauft in Zahl der Autos bereits mehr als Volkswagen und auch GM und Ford sind gut vertreten. Dazu kommen jetzt auch noch insgesamt 11 weitere Autobauer, die sich in den letzten Jahren hier angesiedelt haben.</p>
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