USA – 50% Arbeitslose?

Kommt jetzt die eigentliche „Grosse Depression“?

Die US-Nachrichten-Agentur ‚Newsmax and Money News’ berichtet über den Artikel eines angesehen Ökonomen und über ein Interview mit einem anderen ebenso angesehenen, die übereinstimmend sagen, das Schlimmste der Finanz- und Wirtschaftskrise für die USA würde gerade erst beginnen.

Der erste der Experten ist Robert Shiller, der sagt, die Preise von US-Aktien seien noch sehr hoch nach historischen Standards. Den dramatischen Absturz der Aktienpreise, wie in der „Grossen Depression“, hätte man dies Mal noch vor sich.

Doch das schockierendste Interview gab der weltweit anerkannte Ökonom Robert Wiedemer. Er sieht die Möglichkeit, dass die USA eine Rate von 50% Arbeitslosen erreichen könnte, dass die US-Aktien 90% ihres Wertes verlieren könnten und dass ein neuer katastrophaler Wertverlust bei den Immobilien in den USA eintreten könnte.

Tatsache ist, was die USA im Moment wirklich dringend brauchen, sind Millionen von neuen Vollzeit-Arbeitsplätzen. Aber die Unternehmen sind nicht bereit eine ins Gewicht fallende Anzahl zu schaffen, weil sie befürchten, die Kaufkraft der Menschen in den USA ist eher sinkend und die entsprechend hergestellten Produkte liessen sich nicht absetzen.

 Zwar hat die USA traditionell noch gewisse Exporte von industrialisierten Gütern, aber diese Exporte sind beschränkt und haben keinerlei Aussichten, steil anzusteigen.

 Es ist also keineswegs auszuschliessen, dass die Vorhersagen der pessimistischen Ökonomen eintreten.

 So ist es denn auch kein Zufall, dass gerade die ersten Anti-Establishment-Demonstrationen in den USA begonnen haben. Die „Occupy Wall Street“- Bewegung ist zwar noch klein und erst in den Anfängen, hat aber wegen der Polizei-Brutalität gegen sie, die alle am Fernsehen gesehen haben, bereits internationale Beachtung gefunden.

Michael Moore ist bereits mit von der Partie und soeben kommt die Meldung: Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz hat auf einer ihrer Protestkundgebungen gesprochen.

Auch in Boston und Los Angeles fanden bereits Kundgebungen der Bewegung statt.

 Es scheint, bald werden die USA nicht mehr wiederzuerkennen sein.

 

 

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· Gelesen: 7571 · Heute: 10 · Letztmalig: 24. Juni 2016

2 Gedanken zu “USA – 50% Arbeitslose?

  1. Manche wollen es nicht verstehen.

    Geld ist eine Zahl auf einem Konto. Manchmal auch ein Papierfetzen. Die USA können so viel Geld drucken wie sie wollen.

    Falls wirklich jemand aufmuckt, dann gibt es immer noch das Militär.

    Sollte es eine Revolte in den USA geben, bzw. wenn diese Entwicklunng stark genug ist, dann wird man den Amerikanern eben etwas von dem Geld abgeben.

    Die einzige wirkliche Frage ist, wie lange sich Rußland und China die Hegemonie der USA gefallen lassen. Leider führt auch das im Ergebnis lediglich in den Krieg.

    Von den satturierten Völkern Europas erwarte ich nichts. Jeder ist sich selbst der nächste. Weihnachten wird mal wieder gespendet – fürs gute Gewissen!

  2. Herr Weiss,mit anderen Worten bedeutet
    das Bürgerkrieg,die Finanzwirtschaft gegen
    den vermeintlichen Souverän.Die”US-Demo-
    kratie” degeneriert in den offenen Totalitar-
    ismus,vom Orwellschen Überwachungs-
    staat in brutalen physischen Staatsterror.
    Gruß Matthias

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