30% für radikalen linken Umsturz
Na, wer hätte das gedacht von den immer unterschätzten südostlichen Nachbarn? 57% der befragten Österreicher in einer Umfrage, deren Relevanz hier nicht abschliessend beurteilt werden kann, erklärten, Österreichs Politk sei „langweilig und uninteressant“. Ebenfalls 57%, in grossem Masse die gleichen Personen, erklärten, das politische System sei nicht reformierbar und brauche einen Umsturz.(!)
Nein, nein, Sie meinen vielleicht, da steckt ein Trick dahinter. Dies waren wirklich die Antworten einer (angeblich) repräsentativen Umfrage des Instituts „Market“ für den ‚Standard’, das ist die FAZ der Österreicher.
Wichtig ist, wie sich diese 57% der Befragten zusammensetzen. Hier hilft uns der Text der Nachrichtenagentur „Market“: Die meisten Befürworter eines Umsturzes finden sich “im Kreis der jungen, schlecht ausgebildeten Befragten, unter den deklarierten Nichtwählern und unter den Anhängern der Freiheitlichen Partei.”
Für jemand , der sich im politischen Österreich nicht auskennt: Die „Freiheitlichen“ sind die dortige NPD. Im Moment hat diese faschistische Partei dort 27% bei den Wahlumfragen. Nur, das bedeutet, es gibt weitere 30%, die den radikalen Umsturz wollen – und das ist dann offensichtlich nicht der nach rechts.
Das ist natürlich eine andere politische Konstellation, als wir sie hier in Deutschland gewohnt sind, aber der Wunsch nach dem linken Umsturz, direkt hier vor unserer Nase, mit 30% der Wähler, das ist sensationell.
Es scheint so, dass die rechtsextreme Alternative in der Regierungsverantwortung so viel an grundlegender Ablehnung hervorgerufen hat, wie es die wachsweichen Einlassungen von CDU/CSU in unseren Landen nie zustande gebracht haben.
Vielleicht sollten alle, die Kontakte nach Österreich haben, dort einmal mit den Leuten reden. Es scheint, wir können dort etwas lernen – oder was meinen Sie?
“Wegzappen” nennt man das bei uns im Norden.
http://www.wordreference.com/deen/wegzappen
Neuerdings auch “offswitchen”.
Ich glaube, man hat die Österreicher bislang verkannt, oder aber sie wurden jetzt erst wach, angesichts der haarsträubenden Eskapaden der Politiker, der Wirtschafts- und Finanzbosse.
Hier ein Beitrag eines sehr erwachten Österreichers:
19. Mai 2012
SYSTEMCHRASH HAT SYSTEM, JJK
Europas Krise spitzt sich zu!
In Spanien gehen Tausende auf die Straßen.
Die „Empörten“ („Indignados“) plakatieren in Madrid,
Valencia, Cadiz und Palma de Mallorca Slogans wie:
„Sie (die politische Klasse) vertritt uns nicht“
oder „Nehmt die Straße ein“.
Anlass dazu sind die rigorosen Sparmaßnamen
der konservativen Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy,
der im laufenden Jahr mehr als 27,3 Milliarden Euro einsparen will.
Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 50 % kommt das einer
„Kriegserklärung“ gegen das eigene Volk gleich.
Insgesamt hat sich der Protest auf rund 80 spanische Städte
ausgedehnt – und kein Ende in Sicht.
In Portugal, mit einer offiziellen Arbeitslosigkeit von 15 Prozent,
stehen die Menschen gegen diese Politik, die nur dem
Finanzkapitalismus dient, auf, um ihren Unmut über diese
verheerende „Politik des Sparens“ beim ohnedies bereits
verarmten Volk Luft zu machen.
Während die Reichen immer reicher werden,
hat die Armut die bisherige Mittelschicht erreicht
– überall in Europa! Ein bedrohliches Gefälle das sich hier auftut;
bedrohlicher sind nur der Unwillen und die Unfähigkeit der Politiker
dagegen zu steuern.
Auch in Großbritannien ein ähnliches Bild.
In London protestierten am 12.05.2012 Menschen
gegen die Sparpläne der Regierung und gegen die Macht der Banken.
„Nieder mit dem Raubtierkapitalismus“ und
„Erst das Volk, dann die Profite“ war auf Spruchbändern zu lesen.
Die Banken-Krise ist längst schon eine Staatsschuldenkrise und
hat ganz Europa erfasst.
Was zusätzlich Anlass zur Sorge gibt,
ist, dass die Protestierenden zunehmend kriminalisiert werden,
dass Demonstrationen von der Polizei gewaltsam aufgelöst werden,
dass Proteste von den Behörden (wie neulich in Frankfurt)
einfach nicht genehmigt werden.
Die „Versammlungsfreiheit“, ein Grundrecht jeder Demokratie,
wird zunehmend eingeschränkt, und diese Tatsache birgt die
Sprengkraft, aus der große Revolten entstehen.
Noch ist es nicht so weit, doch wir sind am besten Wege dahin.
Der Publizist und Bilderbergkritiker Daniel Estulin
bringt es auf den Punkt, indem er sagt:
„Die Demokratie ist im besten Fall eine Täuschung
und im schlimmsten Fall der Auftakt zu einer Diktatur,
die man als NEUE WELTORDNUNG kennenlernen wird.“
Und vom 32. US-Präsidenten
Franklin Delano Roosevelt (1882-1945) wissen wir:
„In der Politik geschieht nichts zufällig.
Und wenn etwas geschieht, kann man sicher sein,
dass es auch in dieser Weise geplant war.“
Der Logik Roosevelts folgend, haben diese Zustände
also „System“ und man braucht keine „Verschwörungstheorien“
bemühen, um zu sehen, dass dieser politische Dilettantismus,
im besten Falle Dummheit, vielmehr jedoch Absicht ist.
Ich vertraue darauf, dass alle Pläne der „unsichtbaren Weltenlenker“,
aus dem Chaos die neue Weltordnung (NWO) zu erschaffen,
scheitern – und die zunehmenden, wie weltweiten Proteste
der Menschen geben berechtigten Anlass dazu. Denn:
„Schönster aller Zweifel aber, wenn die verzagten
Geschwächten den Kopf heben und an die Stärke ihrer Unterdrücker
nicht mehr glauben!” Berthold Brecht (1898-1956)
In diesem Geiste, sehe ich dem Anfang vom Ende
dieser Zustände mit Zuversicht entgegen,
Jahn J Kassl
Dieser “Kommentar” erging als “Leserbrief” an sämtliche Tageszeitungen und Wochenmagazine in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Eines stimmt, die liberale Basis in Österreich ist klein und stark fragmentiert, aber die Basis der FPÖ ist im Gros weit entfernt von Faschismus, abseits der ‘rechten’ Ausrutscher im Wahlkampf, die mir persönlich auch zuwider sind.
Die Enge der liberalen Basis, fragementiert auf 3 Parteien, erlaubt im Wahlkampf wenig Alternativen als sich nach allen Seiten zu öffnen, das Wählerpotential kommt aus allen Ecken, vorzüglich Arbeiter und eben die ein oder andere befremdliche Ausnahme, die dann als Stereotyp in den Deutschen Medien wird präsentiert.
Kein Bürger in Deutschland braucht beunruhigt zu sein.
Strache ist und Haider war Wahlkämpfer und die bellen bekanntermaßen mehr als sie beißen, es wird nie so heiß gegessen wie gekocht. Am Ende packelt jeder mit jedem. Wenn ein Umbruch kommt dann geht er nach links, aber nie so weit wie die Mitte in Deutschland schon immer dem puren Sozialismus frönt, verglichen mit Österreich. Der Vergleich Österreich Deutschland ist mit Vorsicht zu genießen. Die Herausforderung ist eine andere.
Was man durchaus mitnehmen kann aus der Zeit Österreich nach der Verstaatlichtenkrise, ist die Entwicklung einer Austerity und die Zeit danach, eher in der Kuschelvariante, aber die Gründzüge einer Entwicklung lassen sich ablesen. Dass die FPÖ teils eine Arbeiterpartei ist (klassisch) – ist der Zeit während und nach der Verstaatlichentenkrise (Mitte 80er) geschuldet.
Gut die Hälfte der Bevölkerung hat den Braten gerochen, das haben sie richtig erkannt, das ist auch mein Eindruck.
Der Österreicher ist ein seelensguter Mensch, bei uns gilt -
We must love other bunnies because they are bunnies, not because they are worthy or unworthy of our love.
Der Falco hat in seinem Lied Europa die Chancen für Österreich zusammen gefasst,
http://www.youtube.com/watch?v=IdxngrdY7CA
Die wurden verschlafen … Ein Österreicher steht sich nicht auf Wien, denn egal ob Wien oder Brüssel, aus der Sicht der meisten ist das das selbe, Brüssel ist weiter weg. Durchaus zu unrecht so gesehen, aber es ist so.
Ja, ja, der Österreicher ist genauso ein seelenguter Mensch wie der Deutsche, das hat man von 1933 bis 1945 gesehen.
Wer den Faschismus zu verniedlichen versucht, ist gefährlich.
Tja, wenn das so einfach wäre, wie klein Weiss‘chen sich das so vorstellt…
In den Nachkriegswirren, rausgeschmissen aus Zips, wurde ein grosser Teil meiner Verwandtschaft (zunächst) deutsch und ich habe in Deutschland lange gelebt, bin aber Österreicher. Beim Mauerfall sind wir geflüchtet, samt Firma, aus Stuttgart, dass diese Mauer als eine Art Westwall wiederaufleben könnte. Staatsratvorsitzende habt ihr ja schon.
Ich erzähl‘ hier kurz, was ein gar nicht mal soo kleiner Teil Österreicher so von Deutschland hält: Diese Büsserhemdenfraktion, die uns Mitschuld am WWII gibt, die ekeligsten Revisionisten sind. Wer die Propagandafotos, die man heute als skurril “its all shopped“ bezeichnen würde, als Beleg für den Jubel aller Österreicher ansieht, arbeitet gewiss in einer der Medien, die streng unter Medienlufthoheit aus Deutschland steht, davon später. Warum das Arisieren, Zahnbürstenverleih an Juden zwecks Strassenwaschen und Deportationen – ja, wann hat das in Österreich begonnen? Vor oder nach Einmarsch der Deutschen? Der Deutschen! Nicht der „Nazibestie“ und ähnlicher Konstrukte aus dem Kindergarten! Denn unter dem Schutz der deutschen Wehrmacht hat sich das hiesige Xindel getraut, ohne die wären die nach Wöllersdorf gekommen und vor sowas schon hatten die Schiss! Jedenfalls stellen diese erwähnten Österreicher eine Rechnung auf: Ein Drittel des abgeschleppten Goldschatzes, die Befreiungskosten der Sowjetunion, die Österreich denen schon bezahlt hat, die Zerstörungen durch Krieg und die Vermögen der Sozialversicherungen, das alles ist uns Deutschland noch schuldig, und nun kommen wir zur Notwendigkeit von gleich 3…4 deutschnationalen Parteien: Die sollen guten Wind innert Österreichs für einen grosszügigen Nachlass machen… Auch die Medienhoheit ist in den zwei Ländern mit den grössten Brocken Reparationszahlungen ausser den 4 Alliierten selbst – guess the second – ganz wichtig, um dem doofen Ösi hierzulande die Schuld am Krieg aufzuschwatzen.
Tja, Deutschland ist immer noch nicht souverän, denn dann stellten sich sofort diese Frage, dieser Chapter-11-Zustand, Moratorium der Reparationen „bis zum Friedensvertrag“, seit Paris1947, der dauert halt nun schon etwas lange.
Aber was soll‘s, Besatzung ist Deutschland seit dem 30jährigen Krieg gewohnt, ob‘s Preussen, Franzosen, Russen oder die nun nicht mehr genannten sind: Dieses Gefühl der Heimeligkeit wollt Ihr wohl nicht mehr missen…
Achja, das 2. Land, wo Deutschland die Presse beherrscht? Raten!
Hmmm, Hmmm, Hmmm, Stuff,
so ganz kann ich Ihnen da nicht zustimmen. Ich habe in den Fünfziger, Sechziger, Siebziger Jahren mitbekommen in Deutschland, wie sich alles aus der Mitschuld stehlen wollten, inklusive meiner Eltern und ich war noch ein Kind und habe zuerst geglaubt. Aber dann wurde ich langsam erwachsen und daan kamen die Sachen: “Erich Kästner, aber das ist doch ein Jude!” So musste ich denn am Ende einsehen, ich bin auch in einer Weise mitschuldig, wenn die Eltern schuldig waren.
So habe ich mir gesagt: Von nun an wirst du diese Brut verfolgen mit allem, was es gibt und was du hast. Nie wieder darf ähnliches geschehen.
Ich hoffe, im mir so vertrauten Österreich auch sehr viele mit dieser Haltung zu finden.
Und dann kommt da ein Rattenfänger von Hameln, nein diesmal aus Kärnten (oder wars die Steiermark?) und fängt einen so grossen Teil der Österreicher ein? Da darf man schon mal etwas Kritik äussern, ganz unter uns Besenbinderkindern. Und dann: Die Unterschiede zwischen mir, der ich in München aufgewachsen bin und einem Hamburger sind Meilen grösser als die zu meinen österreichischen Freunden. Und unter uns darf man schon mal ein offenes Wort sprechen, oder nicht?
Die Frage, ob in Wien das Strassenwaschen für Juden und Arisierungen vor oder nach Einmarsch deutscher Truppen stattgefunden hat und ob das irgendeine Bedeutung hat, hast Du aber nicht beantwortet. Und das ist typisch für die vorherrschende Selbstgefälligkeit in Deutschland, dass der Einmarsch deutscher Truppen in europäischen Ländern halt eben deshalb nicht vorkommt oder maximal so eine Qualität hat, dass ein „DuDuDu!“ der Kindergartentante ausreicht, das ist schlicht erschütternd, so als wären die überfallenen Länder Deutschland noch was schuldig!
Die meisten Klagen darüber sind für Deutsche nicht nur deshalb nicht verständlich, weil sie nicht in deutsch verfasst sind, dass „Österreicher“ doch den Bayern soviel ähnlicher seien als Hamburger ist ein unausrottbares Gerücht in Bayern und bei ARD/ZDF; München ist von Wien weiter weg als Wien von allen anderen Metropolen Europas zusammengenommen.
Dass auch Österreicher mit den Deutschen zusammenarbeiteten ist keine Ausnahme in den besetzten Gebieten gewesen, auch Elsässer und Sudeten mussten in die Wehrmacht, auch da ist Österreich kein Einzelschicksal. Nur scheint man von Deutschland aus nur solche Österreicher wahrzunehmen…
Dass diverse Haider-Parteien – es gibt ja jetzt schon deren 3 – dazu da sind, im Falle eines Friedens Österreichische Reparations-Ansprüche an Deutschland zu minimieren – das hast Du begriffen? Auch das mit dem Mehrheitseigentum Deutscher an den Massenmedien Österreichs?
Über die „Staatsfarce“ Deutschland hoffe ich ja, Dir nichts weiter erzählen zu müssen, die Sehnsucht in Deutschland, so seit dem 30jährigen Krieg, nach Besatzern – ach was! Ihr habt ja selbst schon einen international anerkannten Staat mit Verfassung (!), also nicht Westalliierten-Hausordnung gehabt, einer Verfassung, die, wenn auch zu Zeiten sowjetischer Besetzung nur auf dem Papier, nichtsdestotrotz eine bürgerliche Verfassung war! Aber nein, sowas geht nicht, einer bürgerliche DDR wäre das wichtigste Gewürz Deutscher Staatlichkeit abhanden gekommen: Besatzer! Und ohne Besatzer: Also das geht nicht!
Republikanische Grüsse
Stepan
Also, Stepan,
das fängt schon mit den “republikanischen Grüssen” an, die hier in Deutshcland auch üblich sind, aber in Kreisen von Rechtsradikalen und Faschisten, so. zum Beispiel im Blog “PI”.
Deine ganze Haltung gefällt mir nicht. Es scheint, als würdest Du versuchen, die Österreicher als armes Opfer des faschistischen Deutschen Überfalls auf Österreich darzustellen. Das ist Geschichtsklitterung.
Ein wesentlicher Teil des österreichen Volkes hat damals die Parole “heim ins Reich” unterstützt. Riesige Menschenmengen waren auf den Strassen und haben die einrückenden deutschen Truppen begrüsst.
Es ist müssig, darüber zu streiten, ob das 40% oder 50% oder 60% der österreichischen Bevölkerung waren, aber es war ein riesiger Teil. Hitler brauchte Österreich nicht zu erobern, es stellte sich niemand entgegen.
Natürlich gab es auch jene, die stattdessen zu Hause Tränen vergossen, wie mir eine Wienerin einmal erzählt hat und des gab andere, die begannen, die Koffer zu packen.
Keinerlei Rolle spielt, ob die offenen antisemitischen Ausschreitungen erst danach oder schon vorher an der Tagesordnung waren.
Was Du da faselst über den “Fall eines Friedens” ist Quatsch. Ich habe den Eindruck, eine der Haider-Parteien hat Dir das ins Ohr gesäuselt. Nach den Vereinbarungen anlässlich der deutschen Wiederverinigung steht nichts mehr offen, und wenn noch so viele sich am Wortlaut einiger Paragraphen hochgeilen.
Die Tatsachen waren immer noch durchschlagskräftiger als Interpretationen von Paragraphen.
Es gab und gibt also keine Reparationszahlungen.
Man hat ja nicht etwa aus Menschenfreundlichkeit darauf verzichtet, sondern weil man das grosse Deutschland als Basis gegen den Kommunismus des damaligen Ostblocks brauchte.
Erst recht wird es haarstrübend, wenn Du über angebliche Reperationsforderungen Österreichs an Deutschland spekulierst. Solche wurden noch nie auch nur zur Diskussion gestellt. Hat Dir da wieder eine der Haider-Parteien etwas ins Ohr genuschelt?
Der 2. Weltkrieg ist abgearbeitet. Wenn noch irgend jemand offene Rechnungen sieht, ist das sein Problem. International ist alles geregelt.
Also ich war in Deutschland öfters in US-Kasernen, da mit Freunden eines von deren Festen zu feiern und das haben wir gemacht. Die US-Soldaten sind manchmal ein wenig naiv, aber immer sympatisch. Ich habe da nie etwas von Besatzung gespürt. Die US-Garnisonen sind heute alle im Rahmen der Nato in Deutschland, nicht als Besatzungsmacht.
Die Sache mit der Besatzung seit dem dreissigjährigen Krieg ist Deiner (oder Haiders) Phantasie entsprungen.
Die absurdeste aller Deiner Aussagen aber ist die über die Entfernung von Wien.
Wien ist tief im europäischen Osten. Weit entfernt von europäischen Metropolen wie London und Paris. München dagegen ist diesen Metropolen viel näher und Hamburg noch mehr.
Ich, des Bayerischen in der Münchener Version mächtig, habe alle österreichischen Dialekte verstanden. Als aber jemand mit mir hamburgisch platt sprach, verstand ich kein Wort. Also erzähle mir nicht die Story von der Entfernung, ja?
Werter Herr Weiss
wie heisst es in D-Land so schön: wenn man keine Ahnung (von A) hat, einfach mal die Fresse halten …
Grüße aus A
in der analyse sind uns die ösis da klar voraus.
früher sagte man mal: gefahr erkannt, gefahr gebannt. und daß es im staat vorne und hinten nicht mehr stimmt, hat die breite masse in der brd noch nicht erkannt.
Na, ja. 27 % der Wähler als Faschisten zu bezeichnen ist schon eine harte Nummer. Ich würde es so definieren, das die FPÖ eher eine Protest Partei ist, ähnlich vergleichbar mit der Linken bei uns, die ebenfalls zu 70-80% aus Protest Wähler besteht.
Tut mir leid, Herr Otto, das bin nicht ich, der die Bezeichnung Faschisten erfunden hat. Wenn eine Partei vom äusserst rechten Rand mit schwerem Geschütz auffährt, wenn auch bis dato nur in Worten, so heisst sie faschistisch. Wenn jemand diese Partei wählt, so heisst er Faschist. Tatsachen sind Tasachen.
Wenn sich da jemand auf den Schlips getreten fühlt, so ist das seine Sache. Als damals viele Hitler wählten, war das auch oft einfach aus Protest, aber Sehen Sie, was daraus geworden ist.
Eine faschistische Partei mit der Linken zu vergleichen, das ist allerdings harter Tobak.