Die Europäische Zentralbank tut, was sie will
Als die Europäische Zentralbank (EZB) geschaffen wurde im Beipack zur Einführung des Euro, hat man lediglich sehr allgemein gehaltene Aufgaben dieser Institution formuliert. Man verliess sich darauf, die jeweiligen Präsidenten dieser Institution würden das wirtschaftlich und finanztechnisch Richtige tun. Nun aber hat der Präsident der Bank, Draghi, angekündigt, weitere Ankäufe von Staatsanleihen der „Südperipherie“-Länder durchführen zu wollen. Das hat aber einen kleinen Haken: Alles, was die EZB an Geld ausgibt, müssen die Staaten – je nach ihren Anteilen – einschiessen. Deutschland hat die grössten Anteile, dann kommt Frankreich, beide zusammen kommen schon auf 30%, nimmt man noch die anderen Länder der „Nordkurve“ dazu, Finnland, Niederlande, Österreich und Luxemburg, dann weiss man, wer all dies Geld zu zahlen haben wird, das die EZB so freigiebig verteilen will. Dann kommt der zweite Haken: Niemand kann die EZB daran hindern. Sie hat bereits Anleihen für 200 Mrd. Euro aufgekauft und kann so viel zusätzlich aufkaufen, wie sie will, die Staaten, die nicht pleite sind, werden zahlen müssen. Diese Käufe von Staatsanleihen wurden niemals von irgendeiner Regierung oder irgendeinem Parlament Europas abgesegnet. Die EZB ist nämlich „unabhängig“.
Da fragt die „sueddeutsche.de“ in diesem Artikel unter der Überschrift „Ausser Kontrolle“: „… wo genau liegt die Grenze zwischen unabhängig und außer Kontrolle?
Es wird im Artikel sogar die Ansicht vertreten, dass dies illegal war:
„Indirekt aber trug die EZB damit zur Finanzierung der Haushalte in den Krisenstaaten bei, was ihr eigentlich verboten ist. Es war wie eine stille Übereinkunft zwischen Notenbank und Politik: Ihr handelt in der Grauzone, aber wir gewinnen damit Zeit und sagen deshalb nichts.“
Das ist doch immerhin interessant: Diese Politiker, die sonst immer auf Recht und Gesetz pochen, schlittern da plötzlich in eine „Grauzone“ ab, will sagen, sie lassen es einfach durchgehen, dass die EZB Verbotenes tut, weil sie nicht mehr mehr wissen, was zu tun ist???
Wo ist da der Staatsanwalt? Ach ja, der tut ja nichts, denn er ist den Politikern untergeordnet.
Wenn wir nicht bald anfangen, gegen diesen Wahnsinn von Hunderten von Milliarden zu protestieren, könnte es zu spät sein.
Die Anleihenkäufe durch die EZB in der Höhe von bisher 220 Milliarden Euro sind nur ein kleiner Teil des Gesamtrisikos !!!
:: EZB 3 Jahrestender (LTRO) -> 1 Billion Euro
:: Target2Saldo der deutschen Bundesbank -> 700 Milliarden Euro
Eigentlich ist es schon zu spät!
die Schlaf und Sparschafe die bis jetzt nicht
Reagiert haben verloren.
Bei der kommenden Währungsreform in einigen Wochen wird das gesamte vermögen der Schafe
verloren sein.
Heute eine Mittelung bei Hartgeld.com:
Ein Freund, welcher bei einer Sparkasse beschäftigt ist, teilte mir mit, dass die DM Scheine in Folie verpackt bei der genannten Sparkasse eingelagert sind. Er hat sie selber gesehen!
http://hartgeld.com/Waehrungsreform-DE.html
Die Politische Führung muss umgehend wenn sie nicht freiwillig gehen, sofort notfalls auch mit unserer Macht, aus dem Amt geholt werden.
(Ich rede hier nicht von Briefe Schreiben.)
Holt sofort alles Geld von euerer Bank und die Wirtschaft ist am Ende den mit nichts kann auch die Börse nicht handeln.
“Das hat aber einen kleinen Haken: Alles, was die EZB an Geld ausgibt, müssen die Staaten – je nach ihren Anteilen – einschiessen.”
Das ist völliger Unsinn. Der Euro ist wie alle Währungen dieser Welt eine Fiat-Währung. Die EZB kann somit Geld schöpfen soviel sie will. Sie ist keine normale Bank. Ihre Bilanz kann ins Negative gehen in beliebiger Höhe, ohne dass die Eurostaaten nachschusspflichtig werden. Zumindest ist das finanztechnisch so, wenn die Statuten was anderes sagen, so ist das reine Politik, die man ändern kann. Die EZB braucht auch kein Eigenkapital.
Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig Verständniss über unsere Währungssysteme vorhanden ist. Viele argumentieren so, als wären wir im Goldstandard, den es seit 1971 nicht mehr gibt. Im Goldstandard konnte eine Zentralbank kein Geld schöpfen. Deutschland war seit dem Ende des ersten Weltkrieges nicht mehr im Goldstandard, es hat sich aber immer so verhalten als wäre es darin.
Noch weniger Beachtung findet die Währungsouveränität. Alle Eurostaaten sind nicht währungsouverän, sie verschulden sich in einer Fremdwährung, dem Euro, und können demzufolge Pleite gehen. Währungsouveräne Länder, wie USA, Japan, GB usw., die in ihrer eigenen Währung verschuldet sind, können nicht Pleite gehen. Man sieht das auch ganz deutlich an den Zinsen der Staatsanleihen. Ein Vergleich der Staatschulden von z.B. Japan mit Deutschland ist daher absolut unzulässig.
Lieber Herr Weiss, sie sollten sich mal solche Webseiten ansehen:
http://bilbo.economicoutlook.net/blog/
http://rodgermmitchell.wordpress.com/