Jetzt ist es passiert!

Nun haben es die offiziellen japanischen Stellen zugegeben: Die gesamten Mengen von Radioaktivität, die in den Abklingbecken der vier Reaktoren von Fukushima gespeichert waren, fliessen mit dem Kühlwasser ungebremst ins Meer!

In meinem Artkel DIE GRÖSSTE KURZFRISTIGE BEDROHUNG DER MENSCHHEIT http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1573  (dort auch weitere Links) vom 25. Mai 2012 habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Katastrophe von Fukushima noch keineswegs ausgestanden ist, sondern die wesentlichsten Probleme noch in der Zukunft liegen.

Dies bezieht sich auf die sogenannten Abklingbecken, in denen die abgebrannten Bennstäbe aufbewahrt werden – normalerweise innerhalb der eigentlichen Reaktorkammern – um die besonders hohen Strahlenwerte etwas zu erniedrigen, bevor die Brennstäbe in ein Endlager gebracht werden – das es überhapt noch in keinem Land gibt.

Diese Abklingbecken müssen laufend mit Wasser gekühlt werden, weil die Brennstäbe weiterhin hohe Mengen an Wärmeenergie erzeugen, die normalerweise durch ein Kühlsystem ohne diekten Kontakt die Energie, aber nicht die Strahlung nach aussen abführt.

In Fukushima sind aber nun mehrere dieserAbklingbecken freigelegt (durch die Wasserstoff-Explosionen, die den ganzen Bereich der vier Reaktoren zerstört haben).

Sie werden durch Wasser gekühlt, das anschliessend in den Untergrund unter dem Reaktor fliesst. Um zu verhindern, dass dies Wasser von dort direkt ins Meer läuft, hat man eine Mauer errichtet. Was nun als neue Information kommt, ist: Das Wasser hat den Kopf der Mauer erreicht und fliesst bereits ins Meer.

Das bedeutet, dass unvorstellbar grosse Mengen an extrem hoch verstrahltem Wasser austreten und von den Meereströmungen in alle Richtungen getragen werden.

Hier einige Zitate aus dem oben genannten Artikel, die sich auf eben diese Situation beziehen:

„Und nun  kommt die Aussage von Robert Alvarez, ehemaliger Politikratgeber des Sekretärs für Nationale Sicherheit und Umwelt beim US-Ministerium für Energie:

„Sie [die gelagerten Brennstäbe] enthalten grob 336 Millionen Curie an Radioaktivität mit langer Halbwertszeit. Davon sind 134 Mill. Curie Cäsium-137 – [und zusätzlich gewaltige Mengen an Plutonium, das Zehntausende von Jahren Halbwertszeit hat, Zusatz von mir], etwa das 85-fache der Menge an Cs-137, das durch den Tschernobyl-Unfall freigesetzt wurde, nach Schätzung des US Nationalen Rates für Strahlenschutz (NCRP). Die gesamte Menge an verbrannten Brennstäben in Fukushima-Daichi enthält nahezu die Hälfte von allem Cäsium-137 nach Schätzung des NCRP, das in die Atmosphäre entlassen wurde durch Atombombentests, Tschernobyl und alle Wiederaufbereitungsanlagen der Welt (~270 Mill. Curie oder ~9.9 E+18 Becquerel). Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit versteht, dass Reaktoren, die Jahrzehnte lang in Betrieb waren, wie die in Fukushima-Daichi, mit die größten Konzentrationen an Radioaktivität des Planeten angehäuft haben.“

„Japans ehemaliger Botschafter in der Schweiz Mitsuhei Murata wurde eingeladen, vor der Öffentlichen Anhörung des Budget-Komitees im Ständerat über den Fukushima-Unfall zu sprechen. Er sagte vor dem Komitee ganz klar, dass wenn das beschädigte Gebäude von Reaktor Nummer 4 einstürzt mit seinen 1535 Brennstäben in dem Pool 30 m über der Erde, dann wird … auch der Pool mit 6375 Brennstäben in 50 m Entfernung betroffen werden. … Eine solche Katastrophe würde uns alle auf Jahrhunderte hinaus beeinträchtigen“

„Anti-Atomphysiker Dr. Helen Caldicott sagte, dass, wenn der Brennelementepool Nummer 4 kollabiert, sie ihre Familie aus Boston evakuieren und auf die südliche Hemisphäre fliehen wird. Dies ist eine besonders dramatische Erklärung, wenn man bedenkt, dass die Ostküste nicht so direkt der Strahlung wie die Westküste ausgesetzt ist.“

„Botschafter Murata schieb auch in einen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen und an den japanischen Premier:„Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das Schicksal Japans und der ganzen Welt von Reaktor Nummer 4 abhängt. Dies wird von zuverlässigsten Experten wie Dr. Arnie Gundersen oder Dr. Fumiaki Koide bestätigt.“

Als aufmerksamer Leser wird Ihnen aufgefallen sein: Diese Aussagen beziehen sich nur auf das Abklingbecken im Reaktorgebäude 4, während jetzt alle Abklingbecken das Kühlwasser ans Grundwasser geben, weil der Bereich vor der Mauer „voll“ ist und jegliches zusätzliche Kühlwasser ins Meer läuft.

Es ist also noch Schlimmeres geschehen als das, was die obigen Erklärungen beinhaltet.

Nun, was werden die Atomkraft-Propagandisten und Politiker nun machen?

Na, natürlich das Gleiche wie immer: Sie werden die Grenzwerte heraufsetzen bis auf die Werte, die wirklich gemessen werden und behaupten, alles darunter sei unschädlich.

Da kann es schon mal vorkommen, dass die neuen Grenzwerte 10 Mal höher liegen als jene, die gerade noch galten.

Dabei ist das allgemeine Niveau der gemessenen Radioaktivität gar nicht so wichtig. Wichtig sind die radioaktiven Teilchen von Jod, Cäsium und Strontium, wie auch jene von Plutonium (und das sind keineswegs alle), die über die Luft oder die Nahrung in den menschlichen Körper kommen können.

Die gennanten Teilchen baut der Körper nämlich in körpereigenes Gewebe ein und sie strahlen im Körper immer weiter. Auch wenn die Mengen so gering sind, dass keine Strahlenkrankheit auftritt, verursacht die Strahlung Krebs und verändert das Erbgut, was meistens zu Todgeburten, manchmal aber zu schlimmsten Missbildungen führt.

Besonders die Kinder sind betroffen. Bei ihnen ist die natürliche Fähigkeit des Körpers, enstandene Krebszellen zu vernichten, noch nicht gut ausgebildet und sie entwickeln daher viel leichter Krebs durch radioaktive Teilchen als die Erwachsenen.

Das schlimmste an den Atomkarastrophen sind immer die vielen Kinder mit Krebs, die meistens daran sterben.

Zusatz zum Artikel

Ich wurde in e-mails mehrfach gefragt, was man denn tun könne, um sich zu schützen und was es mit der Ankündigung der Atomkritikerin auf sich hat, in die südliche Hemisphäre umzuziehen.

Ich habe entsprechendes absichtlich nicht in den Artikel aufgenommen, weil mit solchen Hinweisen das Fürchterliche dieser Atomkatastrophen verharmlos wird nach dem Motto: Man bracht nur einige Vorsichtsmassregeln einzuhalten und schon kann nichts mehr passieren.

Der Hinweis, keine Meerestiere, Fische usw. mehr zu konsumieren, ist viel zu kurzsichtig, denn die radioaktiven Teilchen breiten sich auch über die Luft aus.

Zwar mischt sich Meereswasser der Nordhalbkugel der Erde wirklich nur langsam mit dem der Südhalbkugel, aber nach einiger Zeit werden die radioaktiven Teilchen gleichmässig über die ganze Erde verteilt sein. Niemand kann weglaufen.

Darum sage ich: Atomkraftwerke sind Verbrechen und alle dafür verantwortlichen Politiker müssten eigentlich lebenslag soitzen. Der Kapitalismus hat alle diese Zig Tausende an Toten zu verantworten und (nicht nur) darum muss der Kapitalismus weg!!

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34 Gedanken zu “Jetzt ist es passiert!

  1. Wenn man sich anschaut, wie lange der Bau des “Sarkophags” in Tschernobyl gedauert hat, und das war ein eigentlich einfaches Unterfangen im Vergleich zur Bergung der Brennelemente in Fukushima, wenn man sich anschaut, dass Japan pleite ist, wenn man sich fragt, wohin eigentlich die geborgenen Brennelemente transportiert (und: wie – sie sind verbogen und nicht “castortauglich”) und dann gelagert werden sollen (der Grund, dass so viele dort lagerten ist ja, dass es keine andere Lagerungsmoeglichkeit gibt!) und wenn man bedenkt, dass es weder fuer die Bergung die noetige Technologie gibt noch mit dem Bau eines neuen Zwischenlagers begonnen wurde (was Jahre dauert), dann weiss man: a) Japan kann das weder bezahlen noch technologisch bewaeltigen; b) der Rest der Welt auch nicht; c) und schon gar nicht in der erforderlichen Zeit, denn selbst ohne Erdbeben drohen die Gebaeude und Becken einzustuerzen, da der Boden darunter wegen der Kuehlwasserstroeme sich taeglich weiterferfluessigt. Das Geld koennte man auch fuer ein paar Shinto-Tempel in Fukushima ausgeben, vielleicht hilft ja das.

  2. Guter und spannender Artikel, leider sehr unkonsequent durchgesetzt im Bezug auf die Objektivität. Ich bewundere die Freiheit Ihres Textes, bin aber über einige Stolpersteine gestürzt. Dem Journalist ist es nicht überlassen, in einer Reportage den eigenen Blickwinkel zu veranschaulichen. Er muss sich rein auf die Fakten beziehen und allein diese zum Vorschein bringen. Subjektivität hat in einem Bericht nichts verloren (Bsp.: Letzte Passage Ihres Textes im Bezug auf Kapitalismus). Ein jeder Leser muss sich für seine eigene Ansicht entscheiden und diese soll nicht im Voraus weggenommen werden. Ich glaube, jeder Leser der intelligent genug ist, um den Sachverhalt der Lage in Fukushima anhand des Textes zu erkennen, wird sich gleichgültig wie, auf Ihre Seite schlagen, ohne dass hier irgendeine Anprangerung des Kapitalismus vonnöten ist. Ausserdem lässt Ihre Rechtschreibung die Seriösität die Reportage in Frage stellen. Ich stelle zweifle in keinster Weise an die Wahrheit Ihrer Recherchen, jedoch sollten Sie in Anbetracht ziehen, dass es viele Leute gibt, auf die ein Bericht durch richtige Rechtschreibung seriöser und wahrheitsgetreuer wirkt. Bitte nehmen Sie meine Kritik in Kenntnis.
    Liebe Grüsse, Josh
    P.S.: Ich bin auch kein Verfechter des Kapitalismus, bin sogar ziemlich dagegen. Aber bevor man Parolen wie: ”Ende mit dem Kapitalismus!” schwingt, sollte man überlegen, welche Alternativen sich bieten würden. Kennen Sie ein wirtschaftliches System, das vollkommen funktioniert? Und bitte beantworten Sie mir die Frage nicht mit ”Anarchismus”. Dies soll kein Angriff jeglicher Art im Bezug Ihrer Denkweise, Ihres Berichts oder Ihrer Rechtschreibung sein, aber bitte denken Sie über das, was Sie gerade gelesen haben, nach.

    • Tut mir leid, Josh,

      da kann ich nicht mit Ihnen übereinstimmen.

      Dass Journalismus wertfrei sein sol, ist nichts als eine fromme Legende.

      JEDER Journalist wertet, der eine versteckter, der andere offener. Schon allein die Auswahl, über was man zu einem bestimmten Zeitpunkt schreibt, ist eine einseitige Stellungnahme. Denn von vielleicht Tausend möglichen Themen na einem bestimmten Tag wählt der Journalist ein bestmmtes aus und vor allem schreibt er nicht über die 999 anderen.

      Auch in seinen Ausdrücken kann man häufig die einseitige Stellungnahme ersehen.

      Der Unterschied zu meinem Bürgerjournalismus ist, ich gebe es offen zu, während der typische Journalist die Einseitigkeit zu verstecken sucht.

      Was meine Rechtschreibung angeht, so versuche ich mich zu bessern. Ich lese jetzt immer doppelt Korrektur und finde immer wieder Fehler, die beim ersten Korrekturlesen nicht gefunden wurden. Ich habe leider niemanden, der für mich Korrektur lesen kann.

      Schreiben Sie mir ruhig Kommentare, in denen Sie meine Rechtschreibung verbessern.

      Was die Alternative zum Kapitalismus ist, das ist klar: Der Sozialismus, wie schon Karl Marx entdeckt hat.

      Auch im Sozialismus wird es sicher Fehler geben, aber dort kann man die korrigieren. Im Kapitalismus ist alles unkorrigierbar, weil die Monopole alles in der Hand haben und allein regieren.

      Sicher wird der Sozialismus noch nicht vollkommen sein, aber nach dem Sozialismus kommt der Kommunismus und das ist ein vollkommenes System.

      • Danke für Ihre Antwort :)
        Tut mir Leid für die Verallgemeinerung des Objektivwesens, das ein Journalist einzuhalten hat. Ich habe durch Ihre Antwort bemerkt, dass es nicht schlecht ist, selber seinen eigenen Ansichtspunkt hineinzubringen. Falsche Rechtschreibung ist nicht schlimm, lässt sich schliesslich auch verbessern. Leider muss ich Ihnen wieder bei einer Sache widersprechen: Kommunismus funktioniert nicht und wird es auch nie. Dazu ein Beispiel: Russland wollte dem kommunistischen System beitreten. Die Grundidee des Kommunismus’ ist, wie Sie höchstwahrscheinlich selber wissen, dass alle vorhandenen Güter/Besitztümer regelmässig auf jeden verteilt werden, sodass jeder gleich viel besitzt. Das Ego jedes einzelnen verhinderte jedoch, den Kommunismus aufblühen zu lassen. So kam es, dass jeder dachte, er müsste nichts machen, keine Arbeit verrichten, da er ja so oder so alles zugeschrieben bekäme. Dadurch sank die gesamte Wirtschaft Russlands in sich zusammen, da man sich selber nicht komfortabel genug war. Aus Russland ist nun ein pseudo-kommunistischer, kapitalistischer Staat geworden. Der Mensch selber würde dieses System selber behindern. Dadurch kann und wird es nicht möglich sein, ein völlig kommunistisches System aufzubauen, da jeder Mensch daran arbeiten müsste und etwas tun müsste, was nicht der Fall sein würde (da es genug faule, bequeme und extrem viele egoistische Menschen gibt). LG, Josh

        • Hallo Josh,

          entschuldige die Verspätung, aber ich habe immer noch mit meiner Krankheit zu kämpfen.

          Nein, da verwechselst Du etwas. Im Sozialismus (das ist das Gesellschaftssystem nach dem Kapitalismus) heisst es: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Alle müssen arbeiten – natürlich immer nach ihren Möglichkeiten. Daher ist es auch ein antikommunistisches Märchen, die Sowjetunion sei untergegangen, weil zu viele nicht arbeiteten.
          Die Sowjetunion ist untergegangen, weil es einer Clique von Neo-Kapitalisten gelungen war, sich in hohe Ämter des Sowjet-Systems vorzuarbeiten, weil zu wenig kontrolliert wurde. Deshalb gelang ihnen 1956 der Putsch gegen das System und die ehemalige Sowjet-Union wurde wieder kapitalistisch.

          Das, was Du gemeint hast, ist der Fall nach dem Sozialismus, wenn der in den Kommunismus übergeht. Dann arbeiten auch alle, aber freiwillig, weil der Mensch ohne Arbeit kein ausgeglichenes Leben hat.

          Die Vorstellung, die Dir Antikommunisten ins Gehirn geblasen haben, alle Menschen seinen dumm, faul und gefrässig, ist Quatsch. In Wirklichkeit ist die Schaffenskraft des Menschen ein wesentlicher Teil eines ausgewogenen Lebens.

          Dass hier im Kapitalismus viele aus der Arbeit in die Arbeitslosigkeit geschubst werden, ist eben nicht nur schlecht, weil sie dann nicht verdienen und sehen müssen, wie sie über die Runden kommen, sondern auch deshalb schlecht, weil ihnen nicht erlaubt wuird zu arbeiten und deshalb ein wesentlicher Teil des Mensch-Seins fehlt.

          • Deine ”Verspätung” ist keineswegs ein Problem. Denkst Du denn, dass Russland jetzt konsequent den Kommunismus durchzieht? Ist das nicht nur schein, und Russland entwickelt extreme kapitalistische Züge? Im Allgemeinen kann ich sagen, dass Menschen durch Meinungen anderer ihre eigene Meinung bilden, jedoch ist es in diesem Fall wahr, dass mir nichts eingebläut wurde, da ich mich so für diese Art von Politik interessiere, also mir die Fakten selber beschaffte, mit diesen ich dann meine eigene Meinung gebildet habe. Es ist sehr interessant mit Dir zu diskutieren. Gibt es andere Wege, sich auszutauschen, anstatt immer in schmaler werdende Antwortfenster zu schreiben? LG, Josh

          • Nein Russland ist ein durch und durch kapitalistisches Land. Es gibt nicht einmal mehr bedeutende Überreste der Zeit des Sozialismus.
            Ich habe auch ein e-mail. Kannst Du, wenn du findig bist, auf der Seite finden.

  3. Es ist erschreckend und zum weinen. Es macht nur sprachlos und wütend. Noch iger stimmt michdie Tatsache, dass eine guteFreundin bei einem der großen deutschen Energiekonzerneausgebildet wird, die unter ihrer Verantwortung AKW’s betreiben und weiter ausbauen. Was mich noch mehr erschüttert ist, dass diese Pesro (neuerdings)n hinter der Atomkraft steht und der Meinung ist, es ist saubere Energie… Ja, sauber, man sieht Sie nicht… Ich könnte weinen. Aber das macht die Welt auch nicht besser.

  4. Das Problem der Brennstäbe in den Abklingbecken ist nicht das Wasser was ins Meer läuft.
    Es ist das Wasser unter dem Gebäude.
    Durch das ständige zugepumpe von Wasser hat sich Reaktor 4 auf einer Seite schon um mindestens 2 Meter gesenkt.
    Zur Erinnerung, unterm Dach in 30 Meter Höhe ist das Abklingbecken mit zig mal mehr Brennstäben (einige sagen 5-20 mal mehr) als im geschmolzenen Reaktor.
    Diese brauchen Wasser zur Kühlung, was sich in einem neigenden und später zusammenstürzenden Gebäude schlecht macht.
    Sollten die Abklingbecken trocken laufen, käme es zu einer Überhitzung der Brennelemente und somit zu einer massiven Kritikalität mit massiver Strahlenfreisetzung. Jede Menge Wasserstoffexplosionen und vielleicht eine massive offene Kernschmelze könnte die Folge sein.
    Das bisschen Wasser was jetzt da ins Meer läuft könnt ihr dann unter Spielkram verbuchen.

  5. Hallo in die Runde,

    Wer Lust und Zeit hat sollte sich zum Thema Supergau in Fukushima die folgende Dokumentation anschauen:
    arte: Fukushima – die Wahrheit hinter dem Supergau
    Ein Film von Michael Müller, Peter F. Müller und Philipp Abresch

    Klick…

    Grüße
    Æ

  6. Zum Thema Supergau in Fukushima wurde zum Zeitpunkt des Erscheinens des obigen Artikels (03.08.2013) bei tagesschau.de folgendermaßen berichtet:

    Neue Probleme im AKW Fukushima
    Tepco kämpft mit dem Grundwasser
    Im schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima gibt es offenbar neue Probleme mit radioaktiv belastetem Grundwasser. Wie die japanische Tageszeitung “Asahi Shimbun” berichtet, steigt der Grundwasserspiegel kontinuierlich an. Das verseuchte Wasser droht, eine Bodenbarriere zu überfließen und ins Meer zu gelangen. Sollte der Wasserspiegel weiter in diesem Tempo steigen, werde Wasser innerhalb der nächsten drei Wochen an die Oberfläche treten, meldet das Blatt unter Berufung auf ein Krisentreffen der Betreibergesellschaft Tepco mit der japanischen Atomaufsichtsbehörde. …

    Zum Bericht…

    Die tagesschau-Reporter berichteten darin also noch nicht von der ganz großen Katastrophe. Auch wäre ein Überlaufen der Kühlbecken noch nicht gleichbedeutend mit der Freigabe aller dort lagernden radioaktiven Stoffe. Dennoch, die Risiken steigen und die wahren Probleme werden im obigen Blogbeitrag vom Kern her korrekt wiedergegeben. Offen bleibt bislang, welches Ausmaß die ganze Katastrophe am Ende zeitigen wird.

    Weiter unten im tagesschau-Artikel taucht dann ein schicksalhafter, weil auf alles technologisch motivierte Tun des Menschen universell anwendbarer Satz auf. Ich meine diesen hier, Zitat: “Grund für den Anstieg des Grundwasserspiegels könnte der Einsatz von Chemikalien sein, die den Boden zum Pazifik hin wasserundurchlässig machen sollen.”

    Der zitierte Satz skizziert ungewollt unser Handlungsprinzip: Wir lösen einen Fehler stets dadurch, indem wir den Nächsten begehen bzw. unsere vorangegangenen Fehler implizieren bereits die Nächsten. Wenn man sich unser Verhalten konsequent zu Ende denkt, dann beginnt man zu ahnen, welche Konsequenzen sich hieraus für die künftige Entwicklung der Menschheit ergeben. Und das gilt, wenn auch in eingeschränktem Maße, leider auch für die Technologien der sogenannten regenerativen Energiegewinnung.

    Jedoch sollte niemand auf das Gewissen der Verantwortlichen hoffen, denn diese Geschehnisse und die damit verbundenen Opfer werden von diesen als schicksalhafte Notwendigkeit innerhalb der “menschlichen Weiterentwicklung” betrachtet. Folglich leiten die Macher im Hintergrund für sich selbst keinerlei persönliche Schuld ab. Und zu einem gewissen Teil haben sie sogar Recht, denn wir alle tragen deren Konzepte durch unseren Mangel an Gegenwehr und durch unsere willige Verwendung der daraus resultierenden Produkte mit. Gerechterweise zahlen wir also alle den Preis, weil wir in jeder erdenklichen Form an dieser Entwicklung teilnehmen. Sei es nun als Mitarbeiter, Forscher, Konsument oder was auch immer.

    Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
    Wie viele von uns arbeiten am Tage in einer Chemiefabrik die z.B. Pflanzenschutzmittel produziert. Am Abend sieht man dann oft dieselben wie sie im Bioladen nach unbehandeltem Obst und Gemüse verlangen, dass sie von dem Geldgewinn aus jenen Geschäften begleichen die sie mit genau den Mitteln verdient haben, deren Verzehr sie selbst vermeiden möchten? Sind sie nicht genauso Schuld an der Zerstörung unserer Umwelt, wie die Firmenmanager, die Firmeneigentümer und die Politiker? Trägt nicht jeder von uns einen mehr oder weniger großen Teil der Verantwortung?

    Wer diese Problematik erst einmal begriffen hat, der ahnt welch schwerwiegende Entscheidungen direkt vor uns liegen. Denn so kann es nicht auf ewig weitergehen. Wenn uns die Katastrophe von Fukushima eines lehrt, dann dass das wir eher am Ende dieser Phase als an deren Beginn angekommen sind!

    “Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität.”
    Bertolt Brecht

    Hier noch einige Berichte mit Zahlen und Einschätzungen zu den (voraussichtlichen) Folgen von Fukushima:

    IPPNW-Bericht
    “Gesundheitliche Folgen von Fukushima”
    06.03.2013 Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der Bericht von Henrik Paulitz, Dr. Winfrid Eisenberg und Reinhold Thiel dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden. Darüber hinaus werden die zu erwartenden Krebserkrankungen durch äußere Bestrahlung und durch kontaminierte Nahrungsmittel abgeschätzt.

    http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Fukushima/Gesundheitliche_Folgen_Fukushima_dt.pdf

    Weitere IPPNW-Berechnung auf WHO-Datenbasis
    In Japan 22.000 – 66.000 Krebserkrankungen zu erwarten
    14.03.2013 Eine IPPNW-Auswertung des WHO-Berichts “Health risk assessment” (2013) kommt auf der Basis der Daten und Annahmen der Weltgesundheitsorganisation zum Ergebnis, dass infolge der Atomkatastrophe in Fukushima mit 22.000 Krebserkrankungen zu rechnen ist. Werden die Annahmen realitätsnäher gewählt, so ergeben sich 66.000 zu befürchtende Krebserkrankungen. Sowohl aus dem WHO- als auch aus dem IPPNW-Report ergibt sich übereinstimmend, dass in Japan mit mehreren zehntausend Krebserkrankungsfällen aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima gerechnet werden muss. Das Spektrum liegt zwischen 20.000 und 120.000 Krebsfällen.

    http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Fukushima/Fukushima_Erwartete_Krebserkrankungen_Japan_mit_WHO-Daten.pdf

    Æ

    “Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.”
    Christian Morgenstern

    Nachtrag
    Soeben (07.08.2013) wurde ein weiterer Artikel zum Thema auf tagesschau.de veröffentlicht:
    Atomruine Fukushima
    Verseuchtes Wasser strömt ungehindert ins Meer
    Jeden Tag fließen 300 Tonnen verseuchtes Wasser aus der Atomruine Fukushima in den Pazifik. Das hat die japanische Regierung eingeräumt und zugleich Gegenmaßnahmen vorgestellt. Ein Wall aus gefrorenem Boden soll verhindern, dass weiter Wasser in die Ruine eindringt. …

    Zum Bericht…

    Wie man sieht, die Spirale des Verderbens dreht sich weiter – unaufhaltsam!

    • Also mit Ihrer Theorie “Wir sind doch alle schuld” kann ich nichts anfangen.
      Selbstverständlich sind die Mächtigen , die Macher, die Grosskapitalisten, die üblicherweise als Monopole bezeichnet werden die, welche alles zu verantworten haben. Sie befehlen den Ragierungen, was zu tun ist und wir sind nicht Täter, sondern Opfer.

      Aber es gibt einen Ausweg, die Spirale dreht sich nur weiter, solange wir Kapitalismus haben. Haben wir die Konzernherren erst einmal davongejagt, hagben wir selbst die Macht und werden sie sinnvoll anwenden.

      • Lieber Karl!
        Ich bin herzlich ein Linker, doch ich widmete mich auch den “rechten” Themen. Wenn Du von Kapitalismus sprichst, dann musss ich inzwischen auch an den “Personalausweis” denken. Wir sind das Personal. Hitler hat das eingeführt und die BRD setzt es fort. Seit ein paar Jahren sind wir auch Kunden. Deutschland GmbH, Finanzagentur, etc. Selbst in der Pflege sind wir inzwischen keine Menschen, sondern Kunden! Wollt Ihr den totalen Faschismus? Dann seit froh, denn er ist schon da!
        Wir sind nicht nur das Personal, sondern auch die Ware, die gehandelt wird. In den Vereinigten Daten von Amerika werden auch Geburtsurkunden auf den Börsen gehandelt!. Nur, das “Personal”, der “Kunde”, die “Ware” weiß davon natürlich nichts.
        Die Firma Deutschland GmbH, oder Finanzagentur oder sonstwas von und zu am Arschgraben verkauft uns auch. Wir sind im Krankheitswesen integriert. Krankheitskosten = Bruttoumsatzprodukt = Geschäft = Gewinn = Exportweltmeister. Fukushima kurbelt die Wirtschaft an = doppelt krank = Wahnsinn

  7. eine frage, gibt es zu “..offiziellen japanischen Stellen zugegeben: Die gesamten Mengen von Radioaktivität, die in den Abklingbecken der vier Reaktoren von Fukushima gespeichert waren, fliessen mit dem Kühlwasser ungebremst ins Meer”
    eine quelle?

    ansonsten natürlich mehr als erschreckend das ganze

    • Das ist já das Absurdeste, was ich je gehört habe: “Gegen den Kapitalismus hetzen”. Gegen den Kapitalismus kann man nicht hetzen, der hetzt ganz allein gegen sich selbst. Man muss nur die Wirklichkeit berichten, dann geht es immer gegen den Kapitalismus, ob man das nun einsehen will oder nicht.

      Zum konkreten Fall: Der bau und Betrieb von Atomkraftwerken ist der extremste Ausdruck des Kapitalismus, den es gibt. Es werden massenhaft Tote in Kauf genommen, um Profit zu machen, das ist die Essenz des Kapitalismus.

      • Lieber Karl,

        deinen Artikel finde ich gut, wie du darauf kommst, die Abschaffung des Kapitalismus als Lösung zu sehen, erschließt sich mir aber überhaupt nicht. Ich wäre auch gespannt, zu erfahren, inwiefern das Atomunglück von Tchernobyl und die damalige Informationspolitik durch den Kapitalismus verursacht wurde.

        • Hallo duker,

          es ist doch der Kapitalismus, der den Kapitalisten die Macht gibt, einen wie Mollath “verschwinden” zu lassen. Er hat einen ihrer Tricks herausgefunden, wie man an den Steuern vorbei seine Milliarden in der Schweiz unerkannt unterbringt, da liessen sie ihren Einfluss bei politique und gericht spielen und schon sass er in der Klapsmühle. Auch jeyzt noch, wo der öffentliche Druck zur Freilassung von Mollath geführt hat, werden alle ihre Namen geheim gehalten.

          Im Sozialismus dagegen werden wir eine direkte Demokratie haben. Alle öffentlichen Ämter sind gewählt – und zwar direkt vom Volk und das Volk kann jeden zu jeder Zeit zur rechenschaft ziehen. Jeder ist täglich abwählbar. Statt einer “unabhängigen” Justiz werden wir dann eine abhängige Justiz haben – und zwar abhängig vom Volk. Niemand wird füir vier Jahre gewählt sein, geschweige denn lebenslang.

          Die Mauscheleien, die heute zur Ernennung von Richtern führen, werden durch öffentliche Wahlen ersetzt.

          Oh, entschildige, jetzt habe ich auf den Mollath-Fall geantwortet, aber du hattest den Atomkraftwerk-Fall im Auge.

          Nun, da ist es genauso. Statt in aller Heimlichkeit und ohne Information der Öffentlichkeit über die Gefahren der Atomkraft eine riesige Anzahl extrem gefährlicher Atomkraftwerke in die Weelt zu stellen, wären im Sozialismus alle gefahren offen gelegt worden und die Bevölkerung hätte entschieden, ob diese Atiomkraftwerke gebaut werden. Und diese Enrtscheidungen wären auch dann noch rückgaängig zu machen gewesen, wenn die Gefahren erst später offensichtlich werden.

          Deine Anspielung auf Tschernobyl, so nehme ich an, bezieht sich darauf, dass zum damaligen Zeitpunkt die Sowjetunion sich noch sozialistisch schimpfte. Sie war aber bereits seit 1956 nicht mehr sozialistisch, sondern der Kapitalismus war wieder eingeführt worden.
          In China, wo bis 1976 Sozialismus herrschte, wurden bis zu diesem Zeitpunkt keine Atomkraftwerke gebaut.

          • Aus Ihrer Liste in Wikipedia geht eindeutig hervor, dass die ältesten kommerziel genutzten Reaktoren in China im Jahr 1987 in Bau gingen, also 11 Jahre nach der Wiederherstellung des Kapitalismus in China. Vorher wurden nur Forschungsreaktoren und die für Atombomben nötigen Reaktoren gebaut. China war damals von den Vereinigten Staaten mit Atomwaffen bedroht worden und musste eigene Atomwaffen herstellen, um nicht beliebig erpressbar zu sein.

  8. Das Zauberwort “Grundwasser” ist ja nun auch endlich offiziell geklärt.

    Bei Youtube wurde der Kanal gesperrt:
    http://www.youtube.com/user/nuckelchenblogde/videos

    Der sammelte Aufnahmen von Webcams. Da konnte man z.B. sogar Brände auf dem Fukushimagelände ansehen!

    Jetzt heißt es:
    “Das YouTube-Konto nuckelchenblogde wurde gekündigt, weil wir von Dritten mehrere Meldungen über Urheberrechtsverletzungen erhalten haben. Zu den Beschwerdeführern gehören:
    NHK
    Tokyo Broadcasting System, Inc.”

    Nuckelchen hatte letztes Jahr sogar ne offizielle Ausschreibung der japanischen Regierung für Stellen als Fukushimatroll und Internetüberwachung diesbezüglich gefunden. Da werden riesen Summen dafür ausgegeben.

    Wer will kann ja mal mit Nuckelchen Kontakt aufnehmen, um vielleicht die wesentlichsten Fundstücke zum Thema auszutauschen:
    http://nuckelchen.blog.de/

    Ich werde ihm mal den Link hierher posten. Vielleicht ergibt sich ja was

    P.S. Lieber Karl!
    Ich hoffe Dir geht es inzwischen wieder etwas besser. Will Dir zur Genesung noch beste Wünsche senden.

  9. Lieber Karl Weiss,

    ich danke Dir von ganzem Herzen dass Du dich mit den Undurchdringlichkeiten der Zeit – wie in obigem Artikel – beschäftigst und Menschen überall auf der Welt via Blog, eine aufrichtige Perspektive öffnest, dass du den Leser und sein Leben innerhalb seines Raumes und der Geschichte in der er sich befindet ernst nimmst und ihm im Gegensatz zu den führenden Informationskanälen, die Möglichkeit gibst sich autark zu informieren und ihm dadurch auch den schon verloren geglaubten Traum zurückgibst, den Traum vom Einzelnen in der Gesellschaft, der die Welt durch sein eigenes Tun, Denken und Handeln gestaltet. DANKE, Herzlichst, Frau Cia Torun

  10. Das sind schon extrem beunruhigende Meldungen, ich hoffe noch das beste. Trotzdem bin ich auch felsenfest der Meinung das Fukushima die Katastrophe im Tschernobyl weit in den Schatten stellt. Ich bin auf weitere News zum Thema gespannt…

  11. Hallo Karl, sehr interessant Dein Bericht, ich falle aus allen Wolken, da ja gar nichts mehr von den Folgen dieses Unglücks bekannt wird. Als wäre es nie geschehen. Wir (zumindest in Griechenland) sind nur noch mit der finanziellen Krise beschäftigt. zudem werden Nachrichten dieser Art auch einfach verschwiegen. Danke für den Bericht.

  12. Das mit den Kindern sehe ich genauso. Schon der Film vor einem Jahr hat gezeigt, dass die, die noch dort leben extrem beeinträchtigt sind. Draußen spielen ist kaum möglich. Das häufige und langanhaltende Nasenbluten ist für die ganzen Familie eine Strapaze.

    Die Fische werden sich ähnlich anpassen wie die Wildtiere in Tschernobyl, der Fischbestand wird sich erholen, aber die Fischer haben ihre Lebensgrundlage verloren.

    Und Oettinger – sicher nicht ohne Einwilligung der Kanzlerin – schwadroniert von steuersubventionierten Neubauten von AKW in Europa einschließlich Deutschland. Soll er doch mit den Befürwortern nach Fukushima ziehen, wenn er das so prickelnd findet. Die Japaner dort tauschen sicher gern die Wohnungen.

  13. …es ist immer wieder erschreckend wie leichtfertig mit der Gesundheit aller umgegangen wird…

    Noch schlimmer die Verantwortlichen wissen es und schweigen still.

    Wie lautet die erste Lüge der Politiker bei Amtsantritt

    “Zum wohle des Volkes”

    Vielen Dank an die Macher!!!

  14. Wir haben “dank” der Atomentechnik bei uns eine beispiellose Hitze. Die Luft scheint selbst im Gebirge förmlich zu brennen, das Wetter ist tropisch, die ersten südlichen Pflanzen sind schon da, darunter aus Taiwan und Südjapan stammende, betörend duftende, wunderschöne rotweiße Prachtlilien… Falls sich jemand über die anormale Hitze wundert – sie lässt sich einfach erklären:
    Beim ersten Atombomben”test” 1945 (“Trinity”, Los Alamos) bangten die Physiker, daß wegen der enormen Wärmefreisetzung die Atmosphäre verbrennen würde. Das geschah zwar nicht, aber die Ansammlung von insgesamt 2062 Atombombenexplosionen seit Hiroshima und Nagasaki und dazu ca. 2200 Zeitlupen-Atombombenexplosionen der AKWs (=etwa 550 AKWs weltweit mit je etwa 4 Atomreaktoren) erhitzt die Luft immer stärker. Das bei der Kernspaltung (sowohl in der direkten Explosion als auch in AKWs) freiwerdende radioaktive Gas Krypton-85 zersetzt die Ozonschicht extrem schnell. Daher – wegen der Explosionshitze und der Ozonlöcher – haben wir jährlich bombigere Sommer und eine immer aggressivere Sonne. Mit anderen Worten: Wir werden langsam gegrillt. Die Erde wird gekocht.
    Da die AKWs nicht abgestellt werden, ist unsere Zukunft verspielt. Was die Menschen versäumen, macht die Natur: Immer sträkere Naturkatastrophen werden die AKWs genauso wie Fukushima allesamt zum GAU bringen – und dann ist es für die Menschheit aus. 550 Mal Fukushima überlebt keiner.

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