Unbequeme Zeugen lässt die Union für unzurechnungsfähig erklären
Ein kleiner Zipfel einer grossen Affäre scheint durch einen Whistleblower aufgedeckt worden zu sein, der einen internen Revisionsbericht an die “Sueddeutsche” weitergab. Der Schauplatz ist mal wieder Bayern und die Täter sollen von der CSU und der HypoVereinsbank sein. Ein Mann mit Namen Mollath machte eine Anzeige wegen CSU-„Schwarzgeld“-Geschäften, in die u.a. seine Frau verwickelt gewesen sein soll, doch diese hat es geschafft, ihn für verrückt erklären zu lassen. Er ist seit sieben Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Die Menschenrechtsbeauftragte der Landes-Ärztekammer, Maria Fick, sagt: „…die diversen psychiatrischen Gutachten, die über Mollath erstellt wurden, rechtfertigten nicht eine fast siebenjährige “Versorgung in der Forensik“ mit unbestimmter Dauer”. (…) „Eine anhaltende Gemeingefährlichkeit, so die Auffassung der Ärztin, habe “von verschiedenen Medizinern und Juristen” und auch von ihr selbst “nicht festgestellt” werden können. Wie mit Mollath umgegangen werde, erscheine ihr “unbillig und ungerecht”. Man könne den Eindruck gewinnen, es solle “etwas nicht auf- und abgeklärt werden”, und Mollath solle “aus der Öffentlichkeit auf unbestimmte Zeit verschwinden”.“
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