Investitions-Boom in Brasilien

Reihenweise neue Auto-Fabriken

Kürzlich haben wir von den Investitionen von BMW in Brasilien berichtet, doch nun kommen noch ganz andere Zahlen aufs Tapet: Während BMW zunächst „nur“ 264 Millionen Dollar investieren will, hat Volkswagen ein sehr umfangreiches Ausbau-Programm (Volkswagen ist mit dem Modell „Gol“ bereits Marktführer in Brasilien): Die deutsche Automobilfirma kündigte 742 Millionen Dollar an Investitionen an. Dazu kommen jetzt noch Hyundai, die 600 Millionen Dollar für eine Fabrik in Brasilien ausgeben will, Honda mit dem Ausbau seiner Fabrik über 100 Millionen Dollar und Renault, die ebenfalls ihre Fabrik erweitern wiill, mit 500 Millionen Dollar. Drei chinesische Firmen haben sich zusammengetan, um eine gemeinsame Fabrik zu errichten, die Ssangyong, die Changan und die Haima, die 300 Millionen investieren wollen. Das sind zusammen 2,5 Millionen Dollar an Investitionen und Tausende, wahrscheinlich Zehntausende von Arbeitsplätzen.

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Was lernen wir aus dem Beispiel Argentinien?

 Merkels Spar-Wahn führt nur immer tiefer in die Krise!

Argentinien wird uns in der aktuellen Debatte um die Massnahmen der Euro-Regierung Merkel/Schäuble/Sarkosy öfters als abschreckendes Beispiel dargestellt. Also wie ist das nun eigentlich mit Argentinien?

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Die niedrigen Zinsen der US-Bonds sind ein Schwindel!

Die Fed kauft sie selbst!

Eine wichtige Nachricht wurde am 29.3.2012 im „New American“ veröffentlicht: „Vergangenes Jahr kaufte die Fed atemberaubende 61% aller netto neu ausgegebenen Schuldentitel des US-Finanzministeriums auf, während dieser Prozentsatz vor der Finanzkrise des Jahres 2008 noch verschwindend gering war.“ Was das bedeutet, wird in einem Artikel des Blogs „propagandafront“ so ausgedrückt:

„Der Mythos, die Schulden der US-Regierung würden auf eine bedeutsame Nachfrage treffen, wird einzig durch die Monetisierungsmaßnahmen der US-Notenbank aufrecht erhalten.“

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Beginnt jetzt der Fall der USA?

US-Staatsanleihen mit steigenden Zinsen

Dieser März 2012 könnte später einmal in die Geschichte eingehen als der Monat, in dem alles begann. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Jahrhunderts sind die Zinsen von US-Staatsanleihen mit 10jähriger und höherer Laufzeit, welche die Fed anbieten muss, um sie zu verkaufen, steil nach oben gegangen und liegen aktuell bei 2,38%. Das ist natürlich noch keine Katastrophe, wenn man vergleicht, was Griechenland, Portugal, Spanien und Italien für ihre Staatsanleihen an Zinsen bezahlen müssen. Es könnte also nur ein Ausrutscher sein.

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Droht das Ende des Dollars?

Wird Indien sich dem Druck beugen?

Indien ist im Moment in zwei Polemiken mit den USA verwickelt, die zu ernsten Störungen des Verhältnisses zwischen den beiden Ländern führen können. Der Kauf iranischen Öls und in welcher Währung. Die USA verlangen von allen Ländern, die Handelsbeziehungen mit dem Iran einzustellen, vor allem kein Erdöl mehr vom Iran zu kaufen. Die EU als braver Schosshund der Amerikaner hat bereits zugesagt, ein Beschluss, der den Urhebern auf die eigenen Füsse fiel, denn der Iran hat bereits angekündigt, den EU-Ländern kein Erdöl mehr zu verkaufen, was einigen Ländern im Süden Europas Nachteile bringen wird.

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