Cameron tut das Gegenteil von dem, was er sagt
Während der britische Premier Cameron den Euro-Gipfel zum Platzen bringt, weil er seinen “Sparkurs” auch der EU aufzwingen will, zeigt sich in Grossbritannien selbst die absolute Unsinnigkeit dieses Unterfangens: Cameron hat der Bevölkerungsmehrheit höhere Steuern beschert, die aber lediglich den Rutsch in die Rezession beschleunigt haben, denn der Konsum im Vereinigten Königreich ist zurückgegangen (Einzelhandel im zweiten Quartal – 0,7%). Während die Konservativen vor der Wahl den Abbau der Staatsschulden als Priorität nannten, werden nun, als man an der Regierung ist, immer mehr neue Schulden aufgenommen anstatt sie abzubauen: Im Oktober wurden 8,6 Milliarden Pfund neue Schulden gemacht, während diese Zahl im Vorjahresmonat nur 6 Milliarden betrug.