„Nun glaubt mir doch endlich“

Cameron tut das Gegenteil von dem, was er sagt

Während der britische Premier Cameron den Euro-Gipfel zum Platzen bringt, weil er seinen “Sparkurs” auch der EU aufzwingen will, zeigt sich in Grossbritannien selbst die absolute Unsinnigkeit dieses Unterfangens: Cameron hat der Bevölkerungsmehrheit höhere Steuern beschert, die aber lediglich den Rutsch in die Rezession beschleunigt haben, denn der Konsum im Vereinigten Königreich ist zurückgegangen (Einzelhandel im zweiten Quartal – 0,7%). Während die Konservativen vor der Wahl den Abbau der Staatsschulden als Priorität nannten, werden nun, als man an der Regierung ist, immer mehr neue Schulden aufgenommen anstatt sie abzubauen: Im Oktober wurden 8,6 Milliarden Pfund neue Schulden gemacht, während diese Zahl im Vorjahresmonat nur 6 Milliarden betrug.

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Eine breite politische Klasse in Lateinamerika – ‚pink tide’

Lassange erhält Asyl von Ecuador

In einem mit freiwilliger und unfreiwilliger Ironie gespickten Artikel hetzt „sueddeutsche.de“ gegen Wikileaks-Gründer Lassange und gleichzeitig gegen die süd- und mittelamerikanischen Regierungen, die sich nicht mehr alles Wort für Wort von den Vereinigten Staaten vorschreiben lassen wollen. Die These des US-Imperialismus wird als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt und so ganz nebenbei wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

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Wieso hat Rest-Europa keine Schwierigkeiten?

Nur die Euro-Staaten (und England) sind betroffen

Eine Frage, die wir schon lange hätten stellen müssen: Jene europäischen Staaten, die ausserhalb des Euro geblieben sind, haben nicht annähernd solche Probleme wie die Euro-Staaten, die ja gewissermassen bereits auf den letzten Löchern blasen. Warum? Was ist so vermaledeit an diesem Euro, dass man nur mit ihm in Berührung gekommen sein muss – und schon hat das Land Probleme.

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Nun ist es schon so offensichtlich …

Da kommt nichts heraus

Nun ist es schon so offensichtlich, wie David Cameron, der Britische Premierminister, in extrem sichtbarer Weise die Geldmittel von den „kleinen Leuten“ in Grossbritannien zu den Reichen umverteilt, dass selbst die katholische Kirche, die ja selbst auch prinzipiell auf der Seite der Reichen steht, schon Schamröte im Gesicht zeigt und den Premier ermahnen liess. Laut einer Meldung des Britischen Guardian hat der Kardinal Keith O’Brian dem britischen Premier unmoralisches Verhalten und Bevorzugung der Reichen vorgeworfen.

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England! Wer hätte das gedacht!

Ab in die Krise 

Nun geht es Schlag auf Schlag. Griechenland ist schon in den Tiefen einer Mega-Wirtschaftskrise entschwunden, Spanien tritt soeben ein in die Krise, Italien genauso. Und nun Grossbritannien, das wir üblicherweise England nennen. Nach einem negativen letzten Quartal 2011 nun das erste Quartal 2012 mit –0,2% in der Wirtschaftsleistung. Damit ist die „Insel“ offiziell in der Rezession, wie die Ökonomen verschämt die Wirtschaftskrisen nennen.

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