Rücksichtslos und in vollem Bewusstsein der Folgen

US-Gericht zu “Deepwater Horizon”: BP wusste um das Risiko und liess trotzdem weiterarbeiten

Überraschenderweise hat ein US-Gericht über die schreckliche Katastrophe der “Deepwater Horizon” im Golf von Mexico nun die BP zu höchstmöglichen Strafen und Wiedergutmachungs-Zahlungen verurteilt. Üblicherweise hatten bisher die Gerichte der USA in solchen Fällen auf “schwer vorhersehbare Katastrophe” und damit ein geringeres Mass an Schuld abgehoben. Allerdings ist dies noch nicht die letzte Instanz.

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Im japanischen Meer

Der Ozean ist zerstört

 Übersetzung (und Versuch einer “Nach-Dichtung”, unwesentlich gekürzt) von hier: http://www.theherald.com.au/story/1848433/the-ocean-is-broken/?cs=12 vom australischen “Herald”

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Öl geht langsam zu Ende

 Jetzt kommt die Arktis und das „Fracking“

Schlechte Nachrichten von der Ölfront: Das Nordsee-Öl, für Deutschland die Quelle von 50% seines Rohölverbrauchs, ist am versiegen. Was da im wesentlichen von Grossbritannien und Norwegen geliefert wird, erreichte im Jahr 1996 seinen Höchststand. Die Mengen sinken seitdem kontinuierlich. 2011 waren es 12% weniger als im Jahr davor und in diesem Rhythmus geht es abwärts. Das waren im letzten Jahr 124 Mio. Tonnen Öl, genauso wenig wie 1982, als die Bohrerei in der Nordsee gerade erst angefangen hatte.

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Elgin und kein Ende

Artikel der rf-news.de

Ich hatte gerade begonnen, einen Artikel über die Katastrophe der Total mit ihrer Bohrplatform „Elgin“ und alle damit zusammenhängenden Probleme zu schreiben und suchte Quellen, da sprang mir dieser Artikel ins Auge. Ich habe dann gelöscht, was ich schon geschrieben hatte und stelle schlicht und einfach den Artikel hier in mein Blog (vielen Dank an rf-news) – auch wenn ich das nur selten tue – aber ich hätte das unmöglich besser schreiben können – oder besser gesagt: Ich hätte es schlechter gemacht. Daher Ehre wem Ehre gebührt: Hier ist der Artikel:

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Chevron wie immer unschuldig

Brasilien beklagt eine der grössten Umwelt-Katastrophen

Bereits im Dezember letzten Jahres haben wir über die Öllecks berichtet, die an Bohrplatformen der Chevron vor der brasilianischen Küste aufgetreten sind. Nun hat die zuständige brasilianische Staatsanwaltschaft die Chevron auch für das zweite Ölleck auf Zahlungen von 11 Milliarden Dollar verklagt, um die umfangreichen Arbeiten mit zu finanzieren, wenigstens einen Teil des ausgetretenen Öls einzufangen. Nach Angaben brasilianischer Beobachter sind umfangreiche Gebiete im Meer von Öl verschmutzt. Es handele sich um eine der schlimmsten Ölkatastrophen in Brasilien.

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