Mollath freigelassen – und das wars!?

Zweifellos eine gute Nachricht: Der öffentliche Druck war im Fall der bayerischen Steuerhinterzieher so gross, dass Gustl Mollath am 7. August 2013 freigelassen wurde, nachdem ein Revisionsgericht eine Wiederaufnahme seines Prozesses angeordnet hatte. Allenthalben freudige Erleichterung. Aber: Wars das wirklich? Ging es die ganze Zeit nur um einen widerrechtlich im Irrenhaus eingekerkerten? Oder ging es nicht eigentlich um eine Bande von kriminellen Superreichen in Bayern, die Millionen (oder Milliarden?) von Euros  in der Schweiz versteckten und offensichtlich mit Hilfe der Politik davonkamen, während der unbequeme Mollath durch kriminelle Machenschaften ins Irrenhaus abgeschoben wurde?

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Noch ein Justizirrtum in Franken?

 Der Fall Peggy

War es gerade noch der Fall Gustl Mollath aus Nürnberg, so kommt jetzt ein neuer möglicher Fall, ebenfalls in Franken, ans Tageslicht – diesmal in Lichtenfels nahe der tschechischen Grenze. Ein Mädchen, Peggy, war verschwunden. Ein geistig Behinderter wurde als Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Der Fall Gustl Mollath…

 …wird immer mehr zur Staatsaffäre

Fassen wir einmal zusammen, was man bisher über den Fall Gustl Mollath zu sehen und hören bekam:

  1. Niemand interessiert sich für einen schweren Fall von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Weiterlesen

Völlig verrückt

Unbequeme Zeugen lässt die Union für unzurechnungsfähig erklären

Ein kleiner Zipfel einer grossen Affäre scheint durch einen Whistleblower aufgedeckt worden zu sein, der einen internen Revisionsbericht an die “Sueddeutsche” weitergab. Der Schauplatz ist mal wieder Bayern und die Täter sollen von der CSU und der HypoVereinsbank sein. Ein Mann mit Namen Mollath machte eine Anzeige wegen CSU-„Schwarzgeld“-Geschäften, in die u.a. seine Frau verwickelt gewesen sein soll, doch diese hat es geschafft, ihn für verrückt erklären zu lassen. Er ist seit sieben Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Die Menschenrechtsbeauftragte der Landes-Ärztekammer, Maria Fick, sagt: „…die diversen psychiatrischen Gutachten, die über Mollath erstellt wurden, rechtfertigten nicht eine fast siebenjährige “Versorgung in der Forensik“ mit unbestimmter Dauer”. (…) „Eine anhaltende Gemeingefährlichkeit, so die Auffassung der Ärztin, habe “von verschiedenen Medizinern und Juristen” und auch von ihr selbst “nicht festgestellt” werden können. Wie mit Mollath umgegangen werde, erscheine ihr “unbillig und ungerecht”. Man könne den Eindruck gewinnen, es solle “etwas nicht auf- und abgeklärt werden”, und Mollath solle “aus der Öffentlichkeit auf unbestimmte Zeit verschwinden”.“

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Von allen Dächern herabrufen

Endgültig bewiesen: Todgestrafter war unschuldig

Die USA wussten dies, sie versuchten es so lange als möglich zu vermeiden, aber letztendlich musste es geschehen: Es wurde definitiv bewiesen, dass ein zur Todesstrafe Verurteilter und dann auch Hingerichteter nicht schuldig war.

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